Chronik.Ereignis1033 Feldzug Raschtulswall 05: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Richeza Aldonaza von Scheffelstein|Richeza]] half den Mercenarios, die tote Inquisitorin einstweilen an der rückwärtigen Mauer eines der benachbarten Häuser abzulegen und sah hoch, als ihr Vetter kurz an der verschlossenen Tür rüttelte. Nachdem sie sich von seinem anfänglichen Redeschwall unbeeindruckt gezeigt hatte, hatte er sich als sehr zurückhaltend offenbart War zwar höflich und freundlich und anscheinend noch immer bemüht, einen guten Eindruck zu machen, wirkte dabei jedoch keineswegs so sicher, wie er sich anfangs gegeben hatte. Nun, ihr war er so allemal lieber, als wenn er prahlte wie ein horasischer Geck.
[[Richeza Aldonaza von Scheffelstein|Richeza]] half den Mercenarios, die tote Inquisitorin einstweilen an der rückwärtigen Mauer eines der benachbarten Häuser abzulegen und sah hoch, als ihr Vetter kurz an der verschlossenen Tür rüttelte. Nachdem sie sich von seinem anfänglichen Redeschwall unbeeindruckt gezeigt hatte, hatte er sich als sehr zurückhaltend offenbart, war zwar höflich und freundlich und anscheinend noch immer bemüht, einen guten Eindruck zu machen, wirkte dabei jedoch keineswegs so sicher, wie er sich anfangs gegeben hatte. Nun, ihr war er so allemal lieber, als wenn er prahlte wie ein horasischer Geck.


Als [[Rifada da Vanya|Rifada]] ihren Morgenstern auf das Türschloss niedersausen ließ, klappte Richeza der Unterkiefer herunter. Üblicherweise war sie selbst es, die wenig zimperlich vorging und auch gegenüber den zwölfgöttlichen Kirchen kaum Respekt zeigte. Doch dass ihre Tante so mir nichts, dir nichts in einen Turm der praiosheiligen Inquisition einbrach, ausgerechnet hier in Selaque, hatte sie nicht erwartet. Kurz warf sie einen Blick auf [[Hernan von Aranjuez|Dom Hernan]], der äußert verärgert aussah, doch da schob Rifada sie bereits durch die Tür in den Turm hinein.
Als [[Rifada da Vanya|Rifada]] ihren Morgenstern auf das Türschloss niedersausen ließ, klappte Richeza der Unterkiefer herunter. Üblicherweise war sie selbst es, die wenig zimperlich vorging und auch gegenüber den zwölfgöttlichen Kirchen kaum Respekt zeigte. Doch dass ihre Tante so mir nichts, dir nichts in einen Turm der praiosheiligen Inquisition einbrach, ausgerechnet hier in Selaque, hatte sie nicht erwartet. Kurz warf sie einen Blick auf [[Hernan von Aranjuez|Dom Hernan]], der äußert verärgert aussah, doch da schob Rifada sie bereits durch die Tür in den Turm hinein.
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Die Holztreppe endete hier, aber in einer Nische entdeckte Richeza eine steinerne Wendeltreppe, die weiter aufwärts führte. Nach wenigen Stufen endete die Treppe an einem Absatz vor einer Tür. Richeza drückte die Klinke herunter. Sie war verschlossen. Unschlüssig drehte sich die Edle nach Domna Rifada um, die ihr auf der engen Treppe dicht nachfolgte. "Abgeschlossen", sagte sie.
Die Holztreppe endete hier, aber in einer Nische entdeckte Richeza eine steinerne Wendeltreppe, die weiter aufwärts führte. Nach wenigen Stufen endete die Treppe an einem Absatz vor einer Tür. Richeza drückte die Klinke herunter. Sie war verschlossen. Unschlüssig drehte sich die Edle nach Domna Rifada um, die ihr auf der engen Treppe dicht nachfolgte. "Abgeschlossen", sagte sie.


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'''Autor:''' [[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker]]
Für einen Moment hatte das Mienenspiel des Barons tatsächlich Anlass zur Sorge gegeben, er würde sich auf Domna Rifada stürzen, sofern ihn nicht jemand zurück hielte. Und ein solcher war weit und breit nicht in Sicht, sondern im Gegenteil hatte [[Anzures Ballan|Anzures]] vorsorglich den Umhang über die Schulter geworfen, und der eine oder andere aus dem ‚Brigantenhaufen’ die Hand an Schwert und Dolch. Dann aber entspannten sich Antlitz und Muskeln des Aranjuezers – zumindest ein wenig, und eine kurze Geste der gepanzerten Finger bedeutete seinen Leuten, es gut sein zu lassen. Und so waren es nur giftige Blicke, die an der Rüstung der davon stapfenden [[Bosquirtal]]erin abprallten.
„Warum lasst Ihr Euch solche Unverschämtheiten von dieser Hinterwäldlerin gefallen?“, murrte indes Anzures leise, als er zu seinem Herrn getreten war. „Können nicht einmal ihr Tal gegen ein paar verlauste Ferkinas verteidigen, aber gebärden sich, als bräuchten sie nun keinerlei Hilfe. Hol’ sie doch der Namenlose, diese Hügelscheißerin.“
„Mäßige dich“, mahnte ihn der andere, wohl weniger weil er dessen Meinung nicht teilen würde, sondern eher weil noch allzu viele neugierige Dörfler aus freilich sicherer Entfernung herüber sahen. „Domna Rifadas Haupt wird eher früher als später auf einem Ferkinaspiess enden, nachdem man ihr weit Schlimmeres angetan, als wir jemals könnten. Auch wenn ich gute Lust hätte ...“
Nach dem sich in einem Anflug abermals aufwallenden Zornes kurz seine gepanzerte Faust mit metallischem Knirschen geballt hatte, fuhr Hernán von Aranjuez ruhiger fort: „Sie ist keinen Deut besser als Domna Fenia. Ob alleine mit einem Knaben in den Raschtulswall oder alleine in eine Bande Ferkinas gestürmt, mir ist’s nun genug der Tollereien. Bereitet alles für unseren Aufbruch vor!“, endete er mit einem lautem Kommando, und wartete vor der Turmpforte auf die Rückkehr Domna Richezas, um sie von seinem Entschluss in Kenntnis zu setzen.
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'''Autor:''' [[Benutzer: SteveT|SteveT]]
"HimmelHerrPraios nochmal!" fluchte Rifada. "Hat sich denn heute alles gegen uns verschworen? Scheinbar wollen uns höhere Mächte zwingen, unser Seelenheil in die Waagschale zu werfen!"<br> Sie warf einen Blick zurück nach unten, zum nahegelegenen Andachtsraum und schüttelte energisch den Kopf.  "Das geht doch nicht! Ich kann doch nicht zweimal binnen weniger Augenblicke eine Tür in einem praiosgeweihten Bauwerk einschlagen - noch dazu direkt neben dem Allerheiligsten!" <br>Sie nestelte am Griff des Morgensterns, den sie unter ihren Gürtel geschoben hatte. "Dazu kommt, daß es hier auf der gewendelten Treppe viel zu eng ist. Wie soll ich hier vernünftig ausholen, ohne Moritatio oder dir dabei den Schädel einzuschlagen?"<br>
"Das wird auch gar nicht nötig sein, Mutter!" meldete sich ihr angesprochener Filius zu Wort.<br>
"Ach - und warum nicht, Schlaumeier?" wandte sich diese zu ihm um.<br>
"Ganz einfach!" erklärte Moritatio achselzuckend und strahlte Richeza dabei an. "Wenn das hier oben ihr privates Studiolo war, so hat sie die Tür gewiß hinter sich abgeschlossen, als sie den Raum verließ, etwa weil sie den Lärm der angreifenden Ferkinas vernahm. Es ist also sehr wahrscheinlich, daß die Inquisitorin den Schlüssel noch bei sich trägt. Andernfalls muss sie ihn irgendwo hier im Turm aufgehängt oder deponiert haben."<br>
Rifada nickte: "Ja, das klingt einleuchtend. Also los, worauf wartest du?"<br>
Moritatio blickte sie verständnislos an.<br>
"Lauf runter und such den Schlüssel, du Faulpelz, wenn du schon zu unterst stehst! Wenn sie ihn nicht um den Hals trägt oder in den Taschen ihrer Robe hat, durchsuchst du die unteren Räume - aber ziemlich zügig! Der Adjutant des Dubianers und ein paar seiner Halsabschneider sollen dir nötigenfalls dabei helfen!"<br>
Moritatio nickte und trampelte die diversen Treppen gräuschvoll nach unten.<br>
"Da wir einen Augenblick unter uns sind, sollten wir uns rasch über das Schicksal unserer zwei Gesuchten Ratschluß halten, damit wir später mit einer Stimme sprechen können, wenn wir sie finden. Zunächst einmal der Heiler. Du hast gehört, was unser Soberan verlangt - wir sollen ihn der Suprema ausliefern. Ich für meinen Teil wäre aber bereit, daß es unser Geheimnis bleibt, wenn wir ihn finden - aber nur, wenn er den Jungen heilen kann! Des Jungens Gesundheit im
Tausch gegen seine Freiheit - das ist ein Angebot, das er schwerlich wird abschlagen können. Zum Zweiten der Knabe selbst - der kleine Praiodor! Wenn wir ihn finden, musst du ihn mit nach Kornhammer nehmen oder aber er verbleibt notfalls auf einer unserer Burgen und wird dort erzogen. In der Obhut dieser Irren kann er nicht bleiben, soviel steht fest!"
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'''Autor:''' [[Benutzer:Von Scheffelstein|von Scheffelstein]]
[[Richeza Aldonaza von Scheffelstein|Richeza]], die noch immer mit dem Rücken zu der verschlossenen Tür stand, versuchte, das Gesicht ihrer Tante gegen das schwach von unten heraufscheinende Licht zu erkennen, aber es war so düster, dass sie kaum mehr als die Umrisse ausmachen konnte.
"Der Heiler", sagte sie, "ist mir egal. Wenn er [[Praiodor von Culming-Alcorta|Praiodor]] zu helfen vermag: um so besser. Wobei" - sie seufzte - "ich meine Hoffnung nicht zu hoch hänge. Ich habe schon alles versucht, was in meiner bescheidenen Macht steht, aber bislang noch niemanden gefunden, der ihm zu helfen vermag. Dieser ... Tsacharias? ... müsste also ein rechter Wunderheiler sein. Wie auch immer: Wenn er meinem Vetter nicht zu helfen vermag, soll mit ihm geschehen, was immer Euch beliebt. Ich jedenfalls", erklärte sie, "habe nicht vor, Handlanger der Praioten zu spielen, egal, was Euer Onkel sagt." Die Edle zuckte mit den Schultern. "Mir ist an Praiodor gelegen."
Kurz verfiel sie in Schweigen, knetete mit gesenktem Blick ihre Unterlippe. "Nein", sagte sie dann, "das ist ... ich ... Ich habe bei meinem Blute geschworen, ihn zu beschützen. Nicht eher zu ruhen, bis er von seinem Leiden befreit ist. Und das werde ich tun, koste es, was es wolle, das bin ich [[Ramiro von Alcorta|Ramiro]] - meinem Onkel - schuldig!" Entschlossen - und doch nicht minder verzweifelt - blickte sie die Junkerin an. "Wir müssen ihn finden. ''Ich'' muss ihn finden. Und zwar bald. Ich weiß nicht, was [[Fenia von Culming|Domna Fenia]] sich dabei gedacht hat, ihn hierher zu schleppen. Selbst ohne die Ferkinas ist es Wahnsinn! Sie muss also völlig den Verstand verloren haben, oder aber, der Ruf dieses merkwürdigen Heilers ist beträchtlich. Dann aber frage ich mich, warum ich selbst nicht schon von ihm gehört habe, wo ..."
Sie schüttelte den Kopf, seufzte erneut, dann betrachtete sie [[Rifada da Vanya|Rifada]] mit angestrengt gefurchter Stirn. "Wir werden sehen, was mit Praiodor geschehen wird. Ich fürchte, solange er nicht geheilt ist, sollte er weiter in der Obhut der [[avwik:Therbûniten|Therbûniten]] - oder der eines wirklich fähigen Medicus verbleiben. Und wenn er geheilt ist ..." Sie senkte den Blick auf ihre Stiefel, und es schien, als dächte sie erstmals über diese Möglichkeit nach. "Fenia wird ihn nicht einfach gehen lassen", sagte sie dann. "Sie ..." - erneut ein Schulterzucken - "... hat nie viel von mir gehalten. Nach Ramiros Tod und allem, was ich für Praiodor getan habe, hat sie diese Meinung wohl geändert. Aber ... ich denke nicht, dass sie ihren Sohn in meine Hände geben würde. Und wahrscheinlich", fügte sie leiser nach einer Pause hinzu, "hat sie nicht unrecht."
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'''Autor:''' [[Benutzer:SteveT|SteveT]]
Rifada legte Richeza die gepanzerte Rechte auf die Schulter, die dieser quaderschwer vorkam, auch wenn die Geste sicherlich aufmunternd gemeint war.
"Was diese Fenia betrifft ... überlasse sie mir! Wenn sie das Knäblein nicht freiwillig herausrückt, verpass ich ihr eine, daß sie die Hilfe des Heilers nötiger braucht wie ihr Sohn! Und was den Heiler betrifft: Laß die Hoffnung nicht sinken! Wenn er nicht fähig wäre und mit seiner Heilkunst nicht offenbar schon so viele Leute kuriert hätte, daß man ihm gar verbotene arkane Praktiken unterstellt, so würde ihn die Suprema nicht jagen und Amando würde kaum seinen Namen kennen. Er muss ohne Zweifel einer der besten seines Fachs sein und kann deinem Vetter ganz sicher helfen!" ''...wenn ihn nicht schon die Ferkinas geholt haben'', fügte sie still nur für sich selbst in Gedanken hinzu. Sie nahm die Hand wieder von Richezas Schulter.
"Gleichzeitig haben wir aber auch die heilige Pflicht, dafür Sorge zu tragen, daß das Banner der Hadjinsunni wieder in sichere Verwahrung kommt. Auch der Streitzig-Ring, wenn er denn wirklich vom Balg des Tobriers stammt, sollte vielleicht nach Ragath getragen werden - zusammen mit einem Bericht, was dem Roßbanner-Orden widerfahren ist." Sie deutete über ihre Schulter nach unten. "Das soll am besten dieser Trottel Aranjuez übernehmen oder - falls er uns partout weiter verfolgen will - meinetwegen auch mein mißratener Sohn, der uns im Gebirge eh mehr eine Last, denn eine Hilfe wäre."
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'''Autor:''' [[Benutzer:Von Scheffelstein|von Scheffelstein]]
Als Rifada ihre Hand zurückzog, war es Richeza, als nehme sie mehr als nur das Gewicht ihres Armes fort. Mit einem Mal musste die Edle lachen. Breit strahlte sie ihre Tante an, während diese weitersprach. Selbst im Zwielicht, an das sich die Augen der Frauen langsam gewöhnten, lag ein Leuchten auf Richezas oft so düsterem Gesicht. Als ihre Tante geendet hatte, legte die Edle ihrerseits ihre behandschuhte Linke auf Rifadas Arm, eine Berührung, welche die Junkerin durch die Rüstung kaum wahrnahm. Noch immer mit einem leichten Lächeln auf den Lippen, aber ernst, sagte sie:
"Bitte, Tante, tut mir einen Gefallen: Auch wenn Ihr den [[Baronie Dubios|Dubioser Baron]] nicht mögt: Versucht ihn nicht gänzlich zu vergrätzen. Er hat mir seine Hilfe zugesagt aus freien Stücken, und das kann man nicht von allen Magnaten sagen, die in [[Ragath]] weilten. Und er hat uns – was immer Ihr sagt – bereits gute Dienste geleistet. Hat auf dem Weg nach [[Kornhammer (Ort)|Kornhammer]] einen Mann verloren und bei [[Alriksheim]], als die Ferkinas uns vor der Grenze nach Selaque überraschten, noch eine weitere Söldnerin. Er hätte uns nicht folgen müssen. Aber er war ein Verbündeter meines [[Ramiro von Alcorta|Onkels]]. Und dass er sich seiner erinnert, auch nach seinem Tod bereit ist, sein Leben und das seiner Leute für meinen Vetter – und ja: auch für uns – in die Waagschale zu werfen – das rechne ich ihm hoch an!"
Richeza legte ihre zweite Hand auf den anderen Arm der Junkerin. "Wer mir hilft, das Leben meines Vetters zu erhalten, und sei seine Hilfe noch so gering, ist mein Freund. ''Ehrhaft und treu!'' So ist der Wahlspruch des Hauses Scheffelstein von alters her. Und seinen Freunden mit Treue zu begegnen, in Wort und Tat, das ist eine Frage der Ehre!"
Richeza ließ ihre Tante los und nickte entschlossen.
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'''Autor:''' [[Benutzer:SteveT|SteveT]]
[[Moritatio da Vanya]] war inzwischen atemlos im Erdgeschoß des Turmes angekommen und hastete durch die zerstörte Tür hinaus ins Freie. "Was vergessen ..."
stammelte er als Entschuldigung zu den Mercenarios, die ihn fragend-erstaunt anblickten, und begann die Taschen des rotgoldenen Ornats der auf der Rückseite des Turmes abgelegten Leiche der Inquisitionsrätin zu untersuchen. Obwohl er sich vor dem vielen dunklen Blut an ihrem Leib ekelte, fasste er mit spitzen Fingern in den Kragen von Domna Ligurias Robe, wobei ihn die ihre Siebensachen packenden Söldlinge erst recht befremdet anstarrten. Tatsächlich! Sie trug eine dünne Goldkette um
den Hals, an dem zwei Schlüssel befestigt waren, die er vorsichtig zwischen ihren faltigen Brüsten herauszog.  Angestrengt zog er ihr die Kette über den Kopf und nahm den Schlüssel an sich. Plötzlich wurde das helle Sonnenlicht von zwei Schatten verdunkelt und er starrte, da er noch neben der toten Inquisirionsrätin kniete, geradewegs auf die staubbedeckten Stiefelspitzen von Dom Hernan und Anzures Ballan.
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'''Autor:''' [[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker]]
„Ei, sieh an, wer sich da als Leichenfledderer betätigt. Ob das seine werte Frau Mama weiß?“, grinste Anzures auf ihn herunter, und auch der eine oder andere der Mercenarios rückte näher. Wo es vermeintlich Beute zu verteilen gab, da war der gemeine Mietling nie weit, auch wenn es natürlich niemand gewagt hätte, den Leichnam der Inquisitorin auf solche Habseligkeiten zu durchsuchen, die ihr wo auch immer ihre Seele hingegangen sein mochte, nicht mehr von Nutzen sein würden. Wenn aber nun freilich ein Dritter solch frevelhafte Schuld auf seine Seele laden wollte ...
„Ein Schlüssel?“, blinzelte der Baron indes ungerührt. Das konnte ja nur bedeuten, dass etwas Vielversprechendes gefunden worden war, wozu man den immerhin von Domna Liguria an ihrem Hals verwahrten Schlüssel benötigte, und nachdem es den Domnas im Turm – im Gegensatz zu dem einen oder anderen draußen – wohl kaum um Gold und Wertsachen ging, schien man wohl dem Heiler auf der Spur zu sein.
„Ja, Euer Hochgeboren“, sprach der junge da Vanya, und erhob sich rasch, um sogleich einen Schritt zwischen sich und die beiden Aranjuezer zu bringen. „Die Privaträume Domna Ligurias sind verschlossen, und meine Frau Mutter möchte nicht mehr Schaden anrichten als nötig.“
„Soso ...“, schmunzelte der Baron amüsiert, derweil sich der eine oder andere der Söldner ein Lachen nicht verkneifen konnte. Domna Rifada hatte bislang nicht den Eindruck gemacht, als scherte sie sich sonderlich um die Schäden, die sie links und rechts ihres Weges anrichtete. „Wir werden hier warten“, entließ Hernán von Aranjuez schließlich Moritatio, der sich sputete, den Schlüssel abzuliefern.
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'''Autor:''' [[Benutzer:SteveT|SteveT]]
Da ihr jegliche Art von "Gefühlsduselei", wie sie es selbst zu nennen pflegte, äußerst unangenehm war, wandte sich Rifada ab und blickte bewusst sachlich nach unten ins Dunkle. <br>
"Wo bleibt der Junge schon wieder? Er wird doch zuwenigst einen kleinen Schlüssel finden und herauftragen können oder braucht er sogar dabei Hilfe?" <br>
Dann ging ihr nochmals durch den Kopf, was Richeza gerade gesagt hatte, und sie schüttelte den Kopf: "Ich fürchte, Du hast eine zu romantische Vorstellung von den Männern, mein Kind. Sie tun grundsätzlich niemals etwas ohne Hintergedanken - schon gar nicht ein Söldnerführer! Er ist nicht wegen Deines gefallenen Onkels hier, sondern weil er selbst Beute und Belohnung wittert - seien es Titel, Ländereien oder Auszeichnungen vom Kaiser, vom Grafen oder der Reichsvogtin,  oder vielleicht hat er sogar insgeheim ein Auge auf Dich geworfen und verlangt dann irgendwann einmal ekelerregende Gefälligkeiten von Dir als Gegenleistung?  Schüttel nicht den Kopf, mein Kind - die Mannsbilder sind so! Sie handeln aus Eigennutz und nicht aus Nächstenliebe! Vielleicht plündern seine Mietlinge gerade jetzt im Moment schon Elenta und raffen alles zusammen, was den armen Leuten noch geblieben ist. Wer würde es schon mitbekommen, nach so einem schrecklichen Ferkinaangriff? Nein, nein, mein Kind - umso schneller solche Galgenstricke Selaque wieder den Rücken kehren, umso besser für unser Land!" 
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'''Autor:''' [[Benutzer:Von Scheffelstein|von Scheffelstein]]
"''Ich'' habe eine romantische Vorstellung von den Männern?" [[Richeza Aldonaza von Scheffelstein|Richeza]] blieb einen Moment der Mund offen stehen. "Nein, Tante!", sagte sie dann. "Ihr mögt recht haben: Viele sind Idioten, grausam auch und nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Aber alle? Ihr kennt meinen Großvater! Ihr könnt über ihn sagen, was Ihr wollt, aber er ist ein Mann von Ehre! Er hat das Wohl der Menschen im Blick, nicht nur sein eigenes, glaubt mir! Und Ramiro: Er hat sich oft auf meine Seite gestellt. Aber doch nicht, weil er irgendwann ... Gefälligkeiten ... ich meine: mein eigener Onkel? Niemals! Ihr wollt doch nicht allen einfach die Ehre absprechen, oder?"
Sie suchte in [[Rifada da Vanya|Rifadas]] Gesicht nach einer Antwort, doch ihre Tante schaute angestrengt nach unten, von wo bereits eilige Schritte auf der Treppe erklangen. Einen Moment herrschte Schweigen, und Richeza runzelte die Stirn, schien über die Worte ihrer Tante nachzudenken. Doch bevor eine der beiden Frauen das Gespräch fortsetzen konnte, erschien Moritatio am Aufgang der Wendeltreppe.
„Dom Hernán und seine Leute scheinen aufbrechen zu wollen“, berichtete er schulterzuckend. „Jedoch sagte er, sie würden noch draußen warten ...“ Er bemerkte den Blick nicht, den seine Tante und seine Base einander zuwarfen, wunderte sich aber, dass keine von beiden etwas erwiderte. Als seine Mutter ihn schroff anfuhr, er solle den Schlüssel herausgeben, zuckte er kurz zusammen und reichte die Kette mit den Schlüsseln an Richeza durch.
Die Edle schloss die Tür auf. Dahinter befand sich ein weiterer Treppenabsatz mit einem Fenster, von dem aus man über das verheerte Dorf blickte. Die Wendeltreppe ging weiter hinauf. Nach einigen Stufen folgte erneut ein Absatz, diesmal mit einer kleinen Tür, aber die Treppe war noch nicht zu Ende. Nach kurzem Zögern öffnete Richeza die Tür. Ein Bett, Truhen, ein Waschtisch und eine Kommode deuteten darauf hin, dass es sich bei der Kammer um Domna Ligurias Schlafgemach handelte.
Richeza ließ die Tür offen stehen, stieg aber weiter die Treppe hinauf, die bald darauf vor einer angelehnten Tür endete. Der dahinter liegende Raum schien eine Wohnstube zu sein. An einem Dachbalken, nahe einer Fensteröffnung, hing ein Schwalbennest, aus dem ab und an schwarzweiße Köpfchen auftauchten. Neben einem Kamin war Feuerholz gestapelt, auf einem Beitisch standen einige Töpfe, Krüge und Tiegel. Ein angeschnittener Laib Brot war auf dem Tisch vertrocknet. Angewidert schnippte die Edle einige Kakerlaken zu Boden, die sich über das gefundene Fressen hermachten.
Im Zentrum des Raumes stand ein Lehnstuhl vor einem Eichentisch. Mehrere Bücher und einige Schriftrollen lagen über den Tisch verteilt, ein geöffnetes Tintenfässchen mit eingetauchter Feder stand auf einem halb beschriebenem Pergamentbogen. An der Wand neben dem Tisch stapelten sich einige weitere Kisten, so wie jene, die sie bereits im ersten Stock gesehen hatten.
Die oberste war mit "Alrike Sensendengler" beschriftet. Sie enthielt einige Tiegelchen, ein Taschentuch mit einem Blutfleck, eine Handvoll Tierknochen und eine Räucherschale. Richeza ließ die Gegenstände wahllos durch ihre Hand gleiten und warf sie zurück in die Kiste. Gerade wollte sie sich zu ihrer Tante und ihrem Vetter umdrehen, die vor dem Tisch stehen geblieben waren, als ihr Blick auf die Beschriftung einer weiter unten stehenden Truhe fiel. Leise piff die Edle durch die Zähne, zog die Truhe hervor, ohne verhindern zu können, dass einige der Kisten durcheinanderpurzelten, und öffnete sie.
"Seht Euch das an!", drehte sie sich schließlich grinsend zu Rifada um und wedelte mit einem verschnürten Stapel Briefe, griff dann erneut in die Kiste und zog ein Medaillon hervor. Noch immer breit grinsend, erhob sie sich und drückte der Junkerin die Briefe gegen die gepanzerte Brust. "An den Schrotensteiner", sagte sie. "Von Eurer besonderen Freundin!"
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'''Autor:''' [[Benutzer:SteveT|SteveT]] 
"Hahaha! Damit brech ich ihr endgültig das Genick!" schaute Rifada frohlockend auf das mit einer Kordel verschnürte Bündel Briefe, die tatsächlich von der Hand Praiosmins stammten. Die penibelst saubere Handschrift ihrer Lehnsherrin, in der ihr diese früher von Zeit zu Zeit Befehle und Ermahnungen geschickt hatte, würde sie unter Tausenden wiedererkennen, da sie sich früher oft gefragt hatte, ob die Selaquerin für ihre Post eigens einen Kalligraphen in Lohn und Brot hielt. Sie zog einen Brief aus dem Bündel hervor, entfaltete ihn und begann ihn zu überfliegen, während sie sich den restlichen Stapel mit der anderen Hand unter den Harnisch schob.
"Nun hör sich einer das an! Sie nennt das Verräterschwein ''Raihé coulu'' - was ist das für ein lächerlicher Name? - und weiter ''mein Geliebter'' und ''Dieb meines Herzens'' und warnt ihn vor [[Amando Laconda da Vanya|Amando]], der in Schrotenstein und Selaque nach ihm und einem gewissen Aureolus suchen lassen würde. Die Briefe bringe ich dem Oheim mit, verlasst euch drauf! Darüber vergisst er dann, nach unserem kleinen Heiler zu fragen, und die Tage dieser heuchlerischen fetten feisten Dämonenbuhle in Selaque sind ein- für allemal gezählt, sobald diese Briefe auch in der Hofkanzlei landen."
"Das Amulett ist, glaube ich, ein Schutzzeichen gegen Beherrschungsmagie" mutmaßte Moritatio, der sich den Anhänger dankbar von Richeza reichen ließ.
"Hm? Was weißt Du den schon davon?" frug ihn seine Mutter argwöhnisch.
"Doch, doch! Hohe Würdenträger bei Hofe tragen zuweilen ein ähnliches Amulett, ich habe es schon häufig in der Residencia gesehen. Ich glaube, sie haben sie vom Ersten Hofmagier erhalten - insbesondere Mitglieder des Cronrats."
Rifadas Miene blieb skeptisch, aber sie warf Richeza einen Blick zu, was diese davon hielt. Praiosmin von Elenta war Rondraseidank kein Cronrats-Mitglied, aber wie sollte sie an das Amulett eines solchen gelangt sein?
"Mutter! Seht Euch das an!" deutete Moritatio erschrocken auf eine schmale ledergebundene Kladde, die unter dem aufgeschlagegen Buch lag. Auf der Vorderseite prangten in der krakeligen Handschrift Domna Ligurias zwei Worte: DA VANYA.
"Was zum ...?" Moritatio wollte die Akte hervorziehen, aber Rifada war schneller, ergriff sie und schlug sie auf. Sie enthielt nur einige wenige Pergamentblätter, offenbar eine Art Sammlung von kurzen Notizen, in der säuberlich nach Datum sortiert Vermerke über sie selbst standen:
''23. Praios 1029 BF - R.d.V. mißachtet lehnsrechtlichen Entzug Elentas und lässt sich drei Ochsen nach Castillo da Vanya bringen. 15. Hesinde 1029 BF R.d.V. lässt 20 Elenter Bauern Hand- und Spanndienste im Vanyadâl ableisten, 1. Praios 1030 BF R.d.V. bleibt Greifenprozession zur Sommersonnenwende fern. 16. Praios 1030 BF ...''
Mit einem wütenden Aufschrei warf sie die Kladde da auch schon zum Fenster hinaus, daß die armen Schwalben erschrocken nach allen Seiten aus ihrem Nest stoben. "Ihr Glück, dass sie bereits tot ist!" schnaubte Rifada die während der Lektüre erst kalkweiß und dann feuerrot vor Wut geworden war. "Ich konnte diese Liguria noch nie leiden und ganz offensichtlich hat mich mein Gefühl nicht betrogen! Los jetzt!", machte sie Richeza und Moritatio Beine, die sie erschrocken anstarrten. "Keine unnötige Zurückhaltung mehr! Nehmt hier alles auseinander und stellt alles auf den Kopf, was nicht niet- und nagelfest ist! Es müsste ja mit dem Namenlosen zugehen, wenn sie ausgerechnet bei unserem Heiler nicht auch jeden von dessen Latrinengängen dokumentiert hätte!"
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'''Autor:''' [[Benutzer:Von Scheffelstein|von Scheffelstein]]
"Das war nicht klug!", sagte Richeza, nachdem sie sich wieder gefasst hatte und nickte in Richtung des Fensters, aus dem das Büchlein geflogen war. Das Fenster nämlich ging zur Vorderseite des Turmes hinaus, und möglicherweise war das Buch Dom Hernán und seinen Leuten geradewegs auf die Köpfe gesegelt. Um deren Köpfe aber machte sich die Edle weit weniger Sorgen, als dass das Schriftstück neuerlichen Anlass zum Streit geben könne.
"Los!", forderte sie Moritatio auf. "Hol es zurück!" Sie stutzte kurz, als ihr auffiel, dass Rifadas Freundlichkeit bereits auf sie abzufärben begann und bemühte sich, zumindest ein Lächeln hinterherzuschicken. "Ich denke, du würdest deiner Mutter damit einen Dienst erweisen."
Während der arme Moritatio wieder einmal lautstark sämtliche Treppen hinunter trampelte, durchsuchten die beiden Frauen die Dachkammer. In Domna Praiosmins Truhe befanden sich noch ein schmuckloser Silberring, eine verwelkte und bei Berührung bröselnde Rosenblüte und der ausführliche Bericht eines Medicus über den Verlauf der Kerkersieche, den die Domna sich 1021 BF während ihres Aufenthalts in Al'Muktur zugezogen hatte.
Obwohl sie sämtliche Kisten, Bücher und Schriftrollen durchwühlten, konnten die beiden Frauen nirgendwo den Namen 'Tsacharias' finden. Frustriert schleuderte Richeza schließlich die Kiste von Alrike Sensendengler an die Wand, die lautstark zerbarst und einen Regen Hühnerknochen freisetzte. Die Mehlschwalbe, die zum Fenster hineingeflogen war, um hoch oben ihre Jungen zu füttern, ergriff die Flucht und ließ ihre leise piependen Küken zurück.
"Weiter!", sagte Rifada, "unten sind noch mehr Kisten!"
Während sich Rifada die Asservatenkammer im ersten Obergeschoss vornahm, widmete Richeza sich der Schreibstube im zweiten Stock. Nach einer Weile wurde sie tatsächlich fündig. Kurz darauf kam ihre Tante mit einer Truhe unter dem Arm wieder herauf gestampft.
"Hier steht wirklich was zu Tsacharias", erklärte Richeza, die einen ganzen Stapel Papier in der Hand hatte, der ursprünglich wohl zusammengebunden gewesen war; das Band hing ihr über die Schulter. "Scheint aus einer Hirtenfamilie zu stammen, die rund um Elenta verteilt lebt. Er selbst hatte eine Kate am Waldrand, irgendwo auf dem Weg Richtung Selaque. Ist aber schon zwei Jahre her, scheint so, als wäre er vor der Praiotin in die Berge geflohen. Trotzdem: Vielleicht sollten wir uns dort mal um…"
Sie unterbrach sich und hob die Hand um zu lauschen. Jetzt hörte Rifada es auch: Waffenlärm! Da draußen wurde gekämpft!
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'''Autor:''' [[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker]]
„Anzures?“
„Ja, Herr?“, wandte dieser sich zu Hernán von Aranjuez um, derweil ihn ein Aktenbündel nur ob dieser Drehung haarscharf verfehlte. Auch wenn sich die Gefahr in Grenzen hielt, hatte den Baron sein Instinkt nicht getrogen. Mit hochgezogener Augenbraue hob Anzures Ballan die Kladde auf, blätterte kurz darin, und reichte dann, offensichtlich des Lesens nicht mächtig, die Papiere an den Baron weiter.
„Sieh an, sieh an...“, murmelte dieser, mit bereits nach wenigen Augenblicken des Studierens amüsiert geschürzten Lippen. „Wie’s scheint hat Domna Ligurias Fleiß auch vor Domna Rifada nicht Halt gemacht.“ In diesem Moment polterte Moritatio drinnen geräuschvoll die Treppe herab, und erschein gleich darauf reichlich abgehetzt an der Pforte. Die Bestürzung war ihm ins Gesicht geschrieben, als er sah, dass der Baron von Dubios bereits mehr als einen Blick in die Kladde geworfen hatte. „Verzeiht, aber diese Papiere gehören...“, setzte er an.
„Nicht dir, Bürschchen“, trat Anzures ihm in den Weg. Der junge da Vanya schien einen Moment abwägen zu wollen, ob er sich wirklich mit dem Mann anlegen wollte, oder lieber den Zorn seiner Mutter in Kauf nahm, und entschied sich dann wohl für einen Mittelweg: „Aber...“
Doch der aranjuezer Gefolgsmann schüttelte nur kurz das Haupt, und warf den Umhang über die Schulter. Hier würden allenfalls Klingen sprechen, und man könnte meinen, so etwas wie Enttäuschung in seinem Gesicht zu sehen, als hinter ihm ein „Lass es gut sein, Anzures“ erklang. Hernán von Aranjuez hatte die Kladde geschlossen, und hielt sie Moritatio hin, als vom Dorfrand der Schreckensruf erklang: „Ferkinas!“
Moritatio, der die Akte gegriffen und mit beinahe schützender Geste an seine Brust gepresst hatte, wollte schon los rennen, doch der Baron hielt ihn am Arm zurück. „Seid kein Narr. Wir müssen zusammen bleiben.“, und rief dann über die Schulter zu den Söldlingen: „Alle zu mir!“
Kaum hatte sich die kleine Gruppe in einem lockeren Halbkreis mit dem Rücken zum Inquisitionsturm formiert, stürzten auch schon die ersten Dorfbewohner schreiend zwischen den Katen hervor, die Ferkinas auf den Fersen ...


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