Chronik.Ereignis1032 Alte Freunde, alte Feinde 15: Unterschied zwischen den Versionen

Die Seite wurde neu angelegt: „==Baronie Haffith, Mitte Boron 1032 BF== ===Zu Castillo Therenstein=== Autor: Thorom Salandra reichte Urgo…“
 
 
(2 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 16: Zeile 16:
Es gab andere Dinge, die vordringlicher waren.
Es gab andere Dinge, die vordringlicher waren.


Sie schickte nach Romaldo. Wenn auch ein rechter Tollpatsch, so war Romaldo doch nicht so leicht aus seiner Ruhe zu bringen. Er hatte schon von der Heimkehr gehört und konnte so seine Überraschung verbergen. Anders seine Gefährtin Shalimar, die sofort auf Salandra zueilte und sie umarmte. Nach der Begrüßung mit ihren Vertrauten und einstigen Kampfgefährten aus den [[Chronik:1026#Novadis_in_der_Unterstadt|Tagen von Omlad]], ging alles recht schnell. In ein, zwei Tagen sollte es ein kleines Fest aus Anlass der Rückkehr des Barons geben. Nichts Großartiges, nur für einen engeren Kreis. Haffith, Prado Verde, die Zwerge vom Therenstein und engere Bekannte. Ja, das war gut. Rogald und die anderen der Überlebenden von Omlad sollten ein wenig die Augen offen halten. Es kam Salandra merkwürdig vor, dass in der Nähe von Haffith Goblins aufgetaucht waren. Vielleicht ein Zufall, aber etwas Nachforschung konnte durchaus nicht schaden. Allerdings wollte sie zunächst mit Alessandra darüber sprechen…
Sie schickte nach Romaldo. Wenn auch ein rechter Tollpatsch, so war Romaldo doch nicht so leicht aus seiner Ruhe zu bringen. Er hatte schon von der Heimkehr gehört und konnte so seine Überraschung verbergen. Anders seine Gefährtin Shalimar, die sofort auf Salandra zueilte und sie umarmte. Nach der Begrüßung mit ihren Vertrauten und einstigen Kampfgefährten aus den [[Chronik:1026#Novadis_in_der_Unterstadt|Tagen von Omlad]], ging alles recht schnell. In ein, zwei Tagen sollte es ein kleines Fest aus Anlass der Rückkehr des Barons geben. Nichts Großartiges, nur für einen engeren Kreis. Haffith, Prado Verde, die Zwerge vom Therenstein und engere Bekannte. Ja, das war gut. Rogald und die anderen der Überlebenden von Omlad sollten ein wenig die Augen offen halten. Es kam Salandra merkwürdig vor, dass in der Nähe von Haffith Goblins aufgetaucht waren. Vielleicht ein Zufall, aber etwas Nachforschung konnte durchaus nicht schaden. Allerdings wollte sie zunächst mit Alessandra darüber sprechen.
 
===Auf dem [[Caballerogut Prado Verde]] (kurz darauf)===
'''Autor:''' [[Benutzer:Nandra|Nandra]]
 
Der Bote hatte keine Mühe, Domna [[Alessandra di Astori|Alessandra]] im Anwesen ihrer Familie zu finden.
Mehr Mühe kostete es ihn allerdings, seine Botschaft zu überbringen. Er
stutzte, als Domna Alessandra ihn besorgt ansah. Was nur wollte ein Bote hier, wo
sie doch gerade erst gestern hier angekommen war? Was konnte so wichtig sein?
Und warum nur war dieser junger Kerl jetzt verstummt? "Nun sprecht doch, was
ist geschehen? Noch mehr Goblins?" Ungeduldig fing sie an mit dem Fuß zu
wippen und an ihrer Unterlippe zu knabbern. Es kostete Dom [[Lanvolo di Astori|Lanvolo]], der hinter seiner Schwester stand, viel
Selbstbeherrschung nicht loszuprusten, aber er schaffte es. Es kam ihm auch unangemessen vor; irgendetwas Wichtiges musste
ja vorgefallen sein.
 
"Wohlgeboren, ich... ich bin geschickt worden, um Euch darüber zu informieren, dass...
dass... dass der Baron und die [[Salandra von Therenstein|Herrin von Therenstein]] zurückgekehrt sind."
Er stockte erneut, aber jetzt, wo er einmal angefangen hatte, ging es
einfacher. "Es geht ihnen gut, sie sind wohlauf. Ich
soll Euch ausrichten, dass Ihr Euch nicht beeilen braucht, sie würden
sicherlich so schnell nicht wieder aufbrechen", fügte er noch ernst hinzu.
 
Alessandra war während seiner Worte bleich geworden und hatte dann mehrfach
die Gesichtsfarbe gewechselt. So lange hatte sie auf diese Nachricht
gewartet und die Hoffnung fast aufgegeben, dass man ihr diese Botschaft
überhaupt noch überbringen würde. Bei dem Hinweis, dass der Baron und
Domna Salandra wohl so schnell nicht wieder aufbrechen würden, konnte sie nicht
mehr an sich halten und fing an zu lachen.
 
Diese Reaktion ließ den Boten
innehalten und verstört von Domna Alessandra zu Dom Lanvolo blicken.
 
"Nicht so bald
wieder aufbrechen... das sieht ihnen ähnlich. Wenn es nach mir geht, sollten
sie gar nicht mehr aufbrechen..." Sie seufzte leise und ihre Gesichtsfarbe
normalisierte sich. "Endlich... solange habe ich gewartet, sooft hat man mir
gesagt, es habe keinen Zweck mehr." Gedankenverloren drehte sie an dem Ring,
den sie seit jener verhängnisvollen Feierlichkeit trug, als der Berg über
ihnen zusammengebrochen war.
 
Erleichtert, den schwierigsten Teil seiner Nachricht überbracht zu haben,
schaffte der Bote es auch noch, zu erwähnen, dass es eine kleine
Feierlichkeit geben würde und die [[Familia di Astori]] eingeladen sei. Nach
einem kurzen Blickwechsel war zwischen Alessandra und Lanvolo geklärt, dass
ihr Bruder sie begleiten würde, um den Rest der Familia zu vertreten, die
sich zur Zeit in Punin aufhielt. "Lasst Euch in der Küche etwas zu trinken
und zu essen geben, ruht Euch ein wenig aus. Wir müssen uns hier noch um ein
paar Dinge kümmern, dann können wir uns zusammen auf den Weg machen." Mit
einem kurzen Nicken entließ Domna Alessandra den Boten, der sich erfreut auf den
Weg in die Küche machte.
 
"Es wird nicht lange dauern, bis wir reisefertig sind. Kümmer du dich um
deine Sachen und darum, dass in unserer Abwesenheit das Haus gut verwaltet
wird; ich kümmere mich um die Ställe." Dom Lanvolo drehte sich um und machte
sich auf den Weg, bevor seine Schwester antworten konnte. Aber er hatte Recht,
viel zu regeln gab es nicht. Die Dienerschaft auf dem Anwesen kannte ihre
Pflichten und war es auch gewohnt, sich alleine um Haus und Hof zu kümmern.
So dauerte es wirklich nicht lange, bis ihre Pferde samt Packpferden
gesattelt neben dem Tier des Boten standen und nervös darauf warteten, dass
es endlich weiterging.
 
===Zu Castillo Therenstein (spät abends)===
 
Nach einem ereignislosen Ritt erreichten sie ihr Ziel am späten Abend.
Domna Alessandras Herz schlug schneller. Sie sorgte dafür, dass Dom Lanvolo in einem
Zimmer untergebracht wurde und bezog das Zimmer, in dem sie in der
Vergangenheit auch genächtigt hatte. Dann schickte sie einen Bediensteten
los: "Teile dem Baron und der Herrin von Therenstein bitte mit, dass ich
zurückgekehrt bin. Ich verstehe, wenn sie sich erst etwas erholen wollen und
stehe ihnen zur Verfügung, wenn sie dies wünschen." Mit einem kurzen Nicken
entließ sie den Bediensteten und starrte aus dem Fenster. Und wieder hieß es
warten.


{{Chronik.Ereignis|Zurück=[[Chronik.Ereignis1032 Alte Freunde, alte Feinde 14|Teil 14]]|Chronik:Jahr=Chronik:1032|Ereignisname=Alte Freunde, alte Feinde|Teil=Teil 15|Weiter=[[Chronik.Ereignis1032 Alte Freunde, alte Feinde 16|Teil 16]]}}
{{Chronik.Ereignis|Zurück=[[Chronik.Ereignis1032 Alte Freunde, alte Feinde 14|Teil 14]]|Chronik:Jahr=Chronik:1032|Ereignisname=Alte Freunde, alte Feinde|Teil=Teil 15|Weiter=[[Chronik.Ereignis1032 Alte Freunde, alte Feinde 16|Teil 16]]}}


[[Kategorie:Chronik.Ereignis1032]]
[[Kategorie:Chronik.Ereignis1032]]