YB32 Das almadanische Ross in Bedrängnis: Unterschied zwischen den Versionen

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Doch ein Blick über die Grenzen des neuen und alten Herzlands des Neuen Reiches hinaus zeigt nur allzu schnell, wie bedroht unsere kulturellen Errungenschaften sind. Die Reichseinheit besteht nur auf dem Papiere. Auch wenn sie vielfach gegen den Willen ihrer Lehnsleute handelten, so verweigerten die meisten Provinzoberhäupter S. K. M. den ihm als rechtmäßigem Kaiser des Raul’schen Reiches zustehenden Treueschwur und begaben sich somit ''de iure'' in Reichsacht. Doch da S. K. M. renegate Schwester Rohaja sich mit ihnen verband, sind S. K. M. bei der Durchsetzung des ihm zustehenden Rechts die Hände gebunden.
Doch ein Blick über die Grenzen des neuen und alten Herzlands des Neuen Reiches hinaus zeigt nur allzu schnell, wie bedroht unsere kulturellen Errungenschaften sind. Die Reichseinheit besteht nur auf dem Papiere. Auch wenn sie vielfach gegen den Willen ihrer Lehnsleute handelten, so verweigerten die meisten Provinzoberhäupter S. K. M. den ihm als rechtmäßigem Kaiser des Raul’schen Reiches zustehenden Treueschwur und begaben sich somit ''de iure'' in Reichsacht. Doch da S. K. M. renegate Schwester Rohaja sich mit ihnen verband, sind S. K. M. bei der Durchsetzung des ihm zustehenden Rechts die Hände gebunden.


In diesem Zustand liegt jedoch auch die größte Gefahr für Almada. Wie lange wird es noch dauern, bis die machtgierige Kaiserschwester ihre langen Finger auch nach Almada ausstreckt, um S. K. M. herauszufordern? Vom besetzten Nordteile [[Caldaia]]s aus ziehen bereits einzelne garetische Ritter aus, um sich gierig in Plünderungen an almadanischem Erbe zu vergehen (s. S. [[YB32 Dreister Raubzug der Rohajaknechte|10]]). Derweil hat man Übergriff Nordmärker Truppen im vergangenen Jahr gerade noch zurückschlagen können (s. [[Yaquirblick 31|YB 31]]). Nun aber scheinen die Feinde von allen Seiten in unser reiches Land eindringen zu wollen. Aus dem Raschtulswall sind unlängst Ferkinabarbaren herab gestiegen, um ihren widerwärtigen Blutdurst zu stillen. Sie konnten nur durch heldenhaften Widerstand aufgehalten werden (s. S. [[YB32 Ragatier und Caldaier vereinigen sich gegen die Barbaren|8]]). Aus dem Eisenwalde, so hört man, sind Goblins, tückische kleine Pelzwesen, nach Mesch und Agum vorgedrungen, wo sie den Bewohnern eine rechte Plage sein sollen (s. S. [[YB32 Quo vadis, Südpforte|13]]). Jedem zivilisierten Almadaner möge es erspart bleiben, einem dieser schmutzigen kleinen Räuber zu begegnen! Gleichzeitig kommt die Südpforte nicht zur Ruhe. Innere Streitigkeiten nur haben es möglich gemacht, das dass kaiserliche Land um das schöne [[Imdâl]] jenseits des [[Phecanowald]]s bereits seit Längerem unter liebfeldischer Herrschaft steht. Die Novadis sind erneut über den [[Yaquir]] gekommen und haben – o Schande! – durch Verrat die uneinnehmbare Feste [[Neu-Süderwacht]] genommen. Als wäre es der Walpurgasbotschaften nicht genug, scheint das almadanische Engagement in Unteryaquirien ebenfalls unter keinem guten Sterne zu stehen.
In diesem Zustand liegt jedoch auch die größte Gefahr für Almada. Wie lange wird es noch dauern, bis die machtgierige Kaiserschwester ihre langen Finger auch nach Almada ausstreckt, um S. K. M. herauszufordern? Vom besetzten Nordteile [[Caldaia]]s aus ziehen bereits einzelne garetische Ritter aus, um sich gierig in Plünderungen an almadanischem Erbe zu vergehen (s. S. [[YB32 Dreister Raubzug der Rohajaknechte|10]]). Derweil hat man Übergriff Nordmärker Truppen im vergangenen Jahr gerade noch zurückschlagen können (s. [[Yaquirblick 31|YB 31]]). Nun aber scheinen die Feinde von allen Seiten in unser reiches Land eindringen zu wollen. Aus dem Raschtulswall sind unlängst Ferkinabarbaren herab gestiegen, um ihren widerwärtigen Blutdurst zu stillen. Sie konnten nur durch heldenhaften Widerstand aufgehalten werden (s. S. [[YB32 Ragatier und Caldaier vereinigen sich gegen die Barbaren|8]]). Aus dem Eisenwalde, so hört man, sind Goblins, tückische kleine Pelzwesen, nach Mesch und Agum vorgedrungen, wo sie den Bewohnern eine rechte Plage sein sollen (s. S. [[YB32 Quo vadis, Südpforte|13]]). Jedem zivilisierten Almadaner möge es erspart bleiben, einem dieser schmutzigen kleinen Räuber zu begegnen! Gleichzeitig kommt die Südpforte nicht zur Ruhe. Innere Streitigkeiten nur haben es möglich gemacht, das dass kaiserliche Land um das schöne [[Imdâl]] jenseits des [[Phecanowald]]s bereits seit Längerem unter liebfeldischer Herrschaft steht. Die Novadis sind erneut über den [[Yaquir]] gekommen und haben – o Schande! – durch Verrat die uneinnehmbare [[Neu-Süderwacht (Castillo)|Feste Neu-Süderwacht]] genommen. Als wäre es der Walpurgasbotschaften nicht genug, scheint das almadanische Engagement in Unteryaquirien ebenfalls unter keinem guten Sterne zu stehen.


Das almadanische Ross, stolzestes und königlichstes aller Pferde, droht, von den Klauen seiner Feinde zerrissen zu werden. Da ist der novadische Löwe, der es nur allzu gerne mit seinen Pranken zerreißen würde. Da ist der horasische Adler, der seine Klauen in seinen Hals schlagen und ihm am liebsten die Augen auspicken würde. Da ist die goblinische Wildsau, die darauf brennt, ihre Hauer in seine Flanken zu stoßen. Da ist die Ferkinabestie, deren Blutdurst sie dazu brächte, mit den bloßen Zähnen in seine Läufe zu beißen und es schließlich zu Fall zu bringen, so dass auch der Nordmärker Barsch etwas davon hätte. Und immer, wenn es Beute zu holen gibt, so ist auch der garetische Fuchs nicht weit.
Das almadanische Ross, stolzestes und königlichstes aller Pferde, droht, von den Klauen seiner Feinde zerrissen zu werden. Da ist der novadische Löwe, der es nur allzu gerne mit seinen Pranken zerreißen würde. Da ist der horasische Adler, der seine Klauen in seinen Hals schlagen und ihm am liebsten die Augen auspicken würde. Da ist die goblinische Wildsau, die darauf brennt, ihre Hauer in seine Flanken zu stoßen. Da ist die Ferkinabestie, deren Blutdurst sie dazu brächte, mit den bloßen Zähnen in seine Läufe zu beißen und es schließlich zu Fall zu bringen, so dass auch der Nordmärker Barsch etwas davon hätte. Und immer, wenn es Beute zu holen gibt, so ist auch der garetische Fuchs nicht weit.
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