Diskussion:Cronrat: Unterschied zwischen den Versionen

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=Gedankenspiele zum Cronrat der Post-Selindian-Ära=  
=Gedankenspiele zum Cronrat der Post-Selindian-Ära von 2013=
 
Der königlich fürstliche Cronrat Almadas (ehemals kaiserliche Cronrat, im Volksmund auch Consejo de la Corona genannt) wurde von Gegenkaiser [[Selindian Hal von Gareth|Selindian Hal]] als beratente Institution in Fragen der Nation eingerichtet. Mit dem Ende seiner königlichen Hoheit übernahm der neue Fürst [[Gwain Isonzo von Harmamund]] die Funktion des Rates, definierte aber auch dessen Aufgaben.
 
Geschichte des Rats:
Unter Selindian Hal war der Cronrat für viele Magnaten eine starke einschränkung ihrer Befugnisse, sie wagten aber keinen Protest aus Angst vor Repressalien. Nach der Ende der Schreckensherrschaft hofften viele, der Rat würde wieder aufgelöst und die beratende Funktion würde wieder der Landesständeversammlung zugesprochen, doch so sehr der neue Fürst auch die Unterstützung seiner Magnaten wünschte, so sehr erkannte er auch, dass der Consejo in seiner Form nützlich war. Denn die Landesstände präsentierten sich zu groß und zu zerstritten, waren als solche oftmals unfähig, einen gezielten Rat auszusprechen. Der Cronrat hingegen hatte die Möglichkeit, sich auf Anträge gezielt vorzubereiten und einen der Sache wesentlich dienlicheren Rat zu geben. Fürst Gwain ließ daher Experten zusammen kommen, die ein System entwerfen sollten, dass die Macht der Landesstände wahrte, ihm aber den Zugriff des Expertenrates nicht versagte. Ende 1035 BF wurde ein erster Entwurf in die Tat umgesetzt. Seitdem besteht der Rat aus 12 Personen.
 
[[Gwain von Harmamund]] sitzt als zu beratende Person mit im Rat. Um seinen Tisch sind U-Förmig drei weitere Tische angebracht, an denen an den Flanken jeweils vier Personen sitzen, genauer links
 
[[Brandil von Ehrenstein]] als Stimme [[Grafschaft Ragath|Ragatiens]]
 
[[Gendahar von Streitzig]] als Stimme des [[Grafschaft Yaquirtal|Yaquirtals]]
 
[[Stordan von Culming]] als Stimme der [[Grafschaft Südpforte|Südpforte]]
 
[[Alrik de Braast]] als Stimme der [[Grafschaft Waldwacht|Waldwacht]]
 
sowie rechts
 
[[Rafik von Taladur ä. H.]] als Kanzler und Herr der Münze,
 
[[Gerone vom Berg]] als Beraterin in Kriegsfragen
 
[[Amando Dhachmani de Vivar]] als Berater in Handelsfragen und
 
[[Morena von Harmamund]], welche den Klerus vertreten soll, was vor allem in der Geweihtenschaft als Vorwand verstanden wird, hat die Nichte des Fürsten doch wenig Bezug zu den Kirchen, abgesehen von einem starken Glauben an die Göttin Peraine.
 
Dem Fürsten gegenüber sitzen die Ratgeber der Aramyas
 
[[Tulameth saba Malkillah]] und
 
[[Shahîm Al'Shirasgan]]
 
sowie "El Epico", ein Held Almadas als Berater der Felachenschaft.--[[Benutzer:Dajin]] 19:34, 18. Jul. 2013 (CET)
 
 
=Gedankenspiele zum Cronrat der Post-Selindian-Ära von 2012=  


Mitglieder des Cronrates unter Selindian und ihr offizieller Verbleib:  
Mitglieder des Cronrates unter Selindian und ihr offizieller Verbleib:  
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::::::::::::::Dem Fürsten steht es damit grundsätzlich (formal) frei jeden zu berufen, da es ja ein reines Beratergremium ist. Allerdings ist ihm ja nicht geholfen, wenn er statt den Einflussreichen nur irgendwelche Herumtreiber beruft. Er ist also (informal) nicht frei. --[[Benutzer:Theaitetos|Theaitetos]] 17:01, 24. Feb. 2012 (CET)
::::::::::::::Dem Fürsten steht es damit grundsätzlich (formal) frei jeden zu berufen, da es ja ein reines Beratergremium ist. Allerdings ist ihm ja nicht geholfen, wenn er statt den Einflussreichen nur irgendwelche Herumtreiber beruft. Er ist also (informal) nicht frei. --[[Benutzer:Theaitetos|Theaitetos]] 17:01, 24. Feb. 2012 (CET)
:::::::::::::::Ganz ohne Zweifel gibt es einen Kreis von Personen mit denen sich der Fürst berät, manche mögen den Titel Cronrat - was immer das am Ende dann heißen mag, es sind ja nur Gedankenspiele so weit - führen, manche nicht. Einfluss und Prestige sind gewiss nicht an diesen Titel geknüpft, keine Frage. Das ist aber ja auch nicht das Thema, sondern der Eingangsgedanke war eben, den Cronrat als solches zu institutionalisieren, mit Regeln, Protokollen und dergleichen. Und anhand dieser wiederum zu zeigen, dass die Position des Fürsten momentan eher schwach ist. Es ist zwar richtig, dass er auch dann in seiner Wahl nicht wirklich frei ist, wenn er auf dem Papier tatsächlich selbst wählen dürfte, aber die augenblickliche Schwäche des Fürstenthrones kommt sicherlich deutlich mehr rüber, wenn er nicht einmal auf dem Papier jeden frei wählen darf. Hintergedanke ist ja auch, mehr Plotmöglichkeiten zu schaffen. Um Macht und Einfluss und Fürstengunst kann man so oder so buhlen, völlig unabhängig davon, was für den Cronrat festgelegt ist. Bei meiner Variante aber haben beispielsweise die Descendientes in der Waldwacht mit ihrer Wahl einen zusätzlichen Aufhänger. Oder die LSV einen zusätzlichen Programmpunkt.--[[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] 21:41, 26. Feb. 2012 (CET)
:::::::::::::::Ganz ohne Zweifel gibt es einen Kreis von Personen mit denen sich der Fürst berät, manche mögen den Titel Cronrat - was immer das am Ende dann heißen mag, es sind ja nur Gedankenspiele so weit - führen, manche nicht. Einfluss und Prestige sind gewiss nicht an diesen Titel geknüpft, keine Frage. Das ist aber ja auch nicht das Thema, sondern der Eingangsgedanke war eben, den Cronrat als solches zu institutionalisieren, mit Regeln, Protokollen und dergleichen. Und anhand dieser wiederum zu zeigen, dass die Position des Fürsten momentan eher schwach ist. Es ist zwar richtig, dass er auch dann in seiner Wahl nicht wirklich frei ist, wenn er auf dem Papier tatsächlich selbst wählen dürfte, aber die augenblickliche Schwäche des Fürstenthrones kommt sicherlich deutlich mehr rüber, wenn er nicht einmal auf dem Papier jeden frei wählen darf. Hintergedanke ist ja auch, mehr Plotmöglichkeiten zu schaffen. Um Macht und Einfluss und Fürstengunst kann man so oder so buhlen, völlig unabhängig davon, was für den Cronrat festgelegt ist. Bei meiner Variante aber haben beispielsweise die Descendientes in der Waldwacht mit ihrer Wahl einen zusätzlichen Aufhänger. Oder die LSV einen zusätzlichen Programmpunkt.--[[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] 21:41, 26. Feb. 2012 (CET)
::::::::::::::::Etwa 12 Räte finde ich gut. Des Junkers Vorschlag, BOR-PRA-RAH zu berufen, ebenfalls. Ich glaube aber, dass der Cronrat (im Gegensatz zur be''ständig''en LSV) eine gewisse Fluktuation haben sollte: Der Fürst beruft jemanden in seinen Rat (mal unter Druck von anderen, mal, weil die Stimmen seiner vielköpfigen Familie in der LSV unabdingbar sind, mal, weil er sich von Person X, z. b. Dom Hesindian, wirklich guten Rat erhofft) und holt ihn damit an den Eslamidenhof, in seine unmittelbare Nähe. Wer sich "auf seine Latifundien zurückzieht", ist entweder nicht mehr bei Hofe gelitten oder hat das Interesse daran verloren, in der Schlangengrube zu stochern. Der Cronrat als solcher existiert erst seit wenigen Jahren, da kann es ruhig noch einige Veränderungen und Justierungen geben, bis man eine adäquate Form gefunden hat. Bedingung für Beschreibung des Cronrats wäre aber meiner Ansicht nach auch eine ungefähre Ausarbeitung des Puniner Hofes.
::::::::::::::::Einige Anmerkungen zu einzelnen Personen: '''Madalena Galandi''' soll nach SteveTs Vorstellung nach Selindians Ende tatsächlich Hochgeweihte ''und'' Ratsmeisterin zugleich werden. Ich hielt eine solche Doppelbesetzung bereits bei '''Galeazzo von Zalfor''' für einen großen Fehler. In diesem Falle ist es aber extrem unsubtil, eine Rahjageweihte mit solch direkter politischer Macht auszustatten. Dann müsste sie schon von ihrem Tempelamt zurücktreten. Vielleicht kann man SteveT das noch ausreden. '''Galeazzo von Zalfor''' mag ein gerissener Hund sein, aber so bedeutend ist die Ingerimmkirche in Almada nun wirklich nicht, dass er den Fürsten beraten dürfte. '''Tsaya di Lacara''' ist noch recht farblos. An ihrer Statt könnte man auch einen praiosgeweihten Hofkaplan des Eslamidenhofes nehmen - es sei denn, die Ragatherin Tsaya ist eine alte Freundin (und Ex-Answinistin) von Gwain. '''Hesindian von Kornhammer-Scheffelstein''' dürfte als Mann des Fürsten/der Königin wohl kaum als von der LSV vorgeschlagener Vertreter in den Cronrat einziehen. Außerdem gibt es ja mit '''Alrik de Braast''' ja bereits einen Vertreter der Stände. Eher beruft Fürst Gwain den Dom Hesindian als weisen Berater zu sich. Dann sollte er aber auch die Verwaltung der Königlichen Baronie Kornhammer an jemand anderen (Richeza?) abgeben, denn ein Vogt des Vogts des Vogts als direkter Verwalter des Lehens ist irgendwie albern. Das Junkergut Scheffelstein behält er ja.
::::::::::::::::Generell sollte gelten: Wer im Cronrat sitzt, wird befördert. Er oder sie verlegt seinen Hauptwohnsitz an den Eslamidenhof, denn im Gegensatz zur jährlich zusammentretenden LSV ist der Cronrat ein ständig tagendes Gremium, das die Tagespolitik des Fürsten mitbestimmt. Mit anderen Worten: das ist ein Fulltime-Job oder zumindest eine 75%-Stelle. Reisen zu den eigenen Gütern sollten drin sein, aber dass jemand gleichzeitig Ratsmeister ''und'' Tempelvorsteher ''und'' Berater am Fürstenhof ist, halte ich für sehr unwahrscheinlich. --[[Benutzer:León de Vivar|León de Vivar]] 16:51, 27. Feb. 2012 (CET)
:::::::::::::::::Ich sehe nicht, wie man bei einem vom Fürsten berufenen Cronrat zu Fluktuation kommen will. Weniger aus aventurischen, denn aus irdischen Gründen. Ohne beispielsweise ein paar wie von mir vorgeschlagene auszuspielende Wahlmechanismen werden neben den unvermeidlichen NSCs wieder dieselben inaktiven SCs im Cronrat landen, einfach weil das politische Spiel in Almada seit Ewigkeiten stillsteht, sodass in den Schlüsselpositionen und Schaltstellen seit Jahr und Tag dieselben Karteileichen sitzen. Will man aventurisch plausibel bleiben, kommt man auch weiterhin nicht an ihnen vorbei, sodass sich die Katze wieder in den Schwanz beißt. Aber OK, ich sehe schon, dass ich scheinbar der Einzige bin, der sich daran stört, von daher gebe ich jetzt mein Werben um einen zumindest teilweise aufs Auge gedrückten Cronrat auf. Personell stimme ich Dom Leóns Ausführungen weitestgehend zu, abgesehen von Tsaya di Lacara. Dass von ihr bislang wenig zu hören war, ist gewiss richtig, aber das trifft definitiv noch mehr auf einen praiosgeweihten Hofkaplan zu, sodass in meinen Augen die Vorsteherin des Haupttempels des Praios in Almada definitiv die plausiblere Wahl wäre.--[[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] 16:49, 29. Feb. 2012 (CET)
::::::::::::::::::Aventurisch würde ich als Mitglied der Landstände gegen einen oktroyierten Cronrat protestieren, irdisch aber natürlich nicht. Unter Fluktuation verstehe ich als Möglichkeit des Fürsten, nach Belieben Leute rauszuschmeißen, wenn sie ihm nicht mehr passen bzw. der LSV zu sagen, sie möge einen anderen aus ihren Reihen in den Cronrat schicken. Der Vorteil: man könnte das auf das Irdische übertragen, d. h.: wer zur Karteileiche zu werden droht, wird vorher in seine Magnatenschaft zurückkomplimentiert und durch einen aktiveren Spielercharakter ersetzt. Ich muss gestehen, dass ich Deinen Wahlmechanismus nicht ganz durchschaut habe, gleichzeitig aber die Wahl von Ämtern (LSV-Sprecher, Procuradores, Vertreter im Cronrat) in der briefspielerisch trägen und zähen LSV als aventurisches Procedere für wenig geeignet halte um ein politisches Spiel zu befeuern. Ich glaube, dass wir mit diesem Bedürfnis nach politischem Spiel recht alleine dastehen. Mit der Forderung, den Kampf zwischen monarchischem und ständischem Prinzip in Almadas schöner heiler Briefspielwelt zu realisieren, stehen wir vmtl. sogar im Abseits. Tsaya di Lacara: Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass man ''genauso gut'' einen namenlosen Hofkaplan in den Rat berufen könnte. Hochwürden Tsaya hat diesem nämlich lediglich den Namen voraus. Und sie müsste nicht nach Punin umziehen. Gibt es eigentlich keinen almadanischen Marschall mehr? Der müsste doch auch im Rat sitzen. Zur Inspiration übrigens noch diesen sehr guten Artikel über den [http://en.wikipedia.org/wiki/Conseil_du_Roi Rat des Königs von Frankreich]--[[Benutzer:León de Vivar|León de Vivar]] 17:45, 29. Feb. 2012 (CET)
:::::::::::::::::::Interessant, ich hatte ja genau gegenteilig argumentiert, dass die nur in jährlichem Turnus tagende LSV eigentlich ein Interesse daran haben müsste, möglichst viele "ihrer" Leute im ständig tagenden Cronrat sitzen zu haben. Einerlei. Was die aventurische Fluktuation angeht, so ist das schon klar, aber ich sehe da eben das Problem, dass man bei der aventurischen Abwägung, wen der Fürst wohl berufen würde, bei zahlreichen Karteileichen landen würde, und dann hinterher das Problem hätte, dass sie irdisch niemand rausschmeißen mag, wie das ja jetzt schon bei anderen Sachen der Fall ist. Folglich war meine Intention, von vorneherein möglichst wenig Karteileichen hinein zu lassen - und dafür ein aventurisches Konstrukt zu finden. Spielmöglichkeiten an sich kann es ja nie genug geben, wer sie dann aufgreifen mag, ist natürlich eine andere Frage.
:::::::::::::::::::Der Marschallsposten müsste in der Tat momentan vakant sein. Ich sehe allerdings teils aus irdischen, teils aus aventurischen Gründen augenblicklich auch keinen wirklich geeigneten Kandidaten. Mit einigen Bauchschmerzen, irdisch wie aventurisch, vielleicht Shahane Al'Kasim. Momentan tendierte ich eher dazu, dass Gwain als einer der besten Soldaten Almadas das Heer im Fall der Fälle selbst anführt, und für das Verwaltungskleinklein des ja ohnehin nicht eben üppigen fürstlichen Aufgebots tut es auch irgendein Lakaie ohne Marschallsstab.--[[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] 19:07, 29. Feb. 2012 (CET)
::::::::::::::::::::Zum Marschallsamt: Aufgrund der Ochsenbluter Urkunde gibt es sowieso keine kaiserlichen Marschälle mehr, die kaiserlich-königlichen Truppen sind also ohnehin an den Fürsten als Befehlshaber gebunden. Einen Marschall braucht es also im Moment (zu "Friedenszeiten") ohnehin nicht, außer der Fürst beruft einige Personen in entsprechende Positionen, um sich bspw. das Wohlwollen deren Familias einzuholen. --[[Benutzer:Theaitetos|Theaitetos]] 20:25, 29. Feb. 2012 (CET)
:::::::::::::::::::::Wenn es darum geht, möglichst viele aktive Spieler in den Rat zu bekommen hätte ich da noch ein paar Vorschläge: Die drei kirchlichen Vertreter müssen doch nicht unbedingt die ranghöchsten Geweihten sein, oder? Die sind ja wahrscheinlich recht gut ausgelastet. Vielleicht entsenden sie auch Geweihte, die in ihrem Namen sprechen? Miradora wäre ja schon so ein Beispiel. Auch könnte man einmal nachfragen, ob Alrik de Braast sein Amt als LSV-Vertreter noch ausüben will. Im Jahr 1034 BF erreicht der Gute schließlich immerhin das hundertste Lebensjahr. Da denkt so mancher Adeliger schon mal darüber nach, seine politische Laufbahn etwas zurückzufahren.
:::::::::::::::::::::Damit hätten wir dann 8 von 12 Plätzen (wenn ich meine Tabelle vom 23. Feb. als Basis nehme), die wir besetzen können. Da muss doch was möglich sein, oder?--[[Benutzer:Lindholz|Lindholz]] 13:47, 1. Mär. 2012 (CET)
::::::::::::::::::::::Sicherlich kann man auch auf andere Geweihte zurückgreifen, aber halbwegs bedeutend sollten sie schon sein. Miradora ist ja eine ebenso offiziell wie sinnvoll gesetzte Ausnahme. Als SCs hingegen fiele mir allenfalls die culminger Rahjani ein, wobei Alcorta aktivitätstechnisch ja leider auch ins Horasreich abgewandert zu sein scheint. Beim Braaster hast Du Dich aber scheinbar verrechnet, er wird demnächst "nur" 70.--[[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] 16:00, 1. Mär. 2012 (CET)
::::::::::::::::::::::Hups, wie peinlich - aber meine Argumentation lässt sich glaube ich auch bei 70 Jahren aufrecht erhalten.--[[Benutzer:Lindholz|Lindholz]] 16:07, 1. Mär. 2012 (CET)
:::::::::::::::::::::::Zweifellos, aber das ist ein heißes Eisen, das ich sicher nicht anfassen werde, schließlich habe ich mich zum Stichwort "Karteileichen" in der Liste schon unbeliebt genug gemacht. Davon ab haben wir immer noch das Problem, dass der Fürst nicht nach irdischer Aktivität beruft. Gehen wir ganz frech von einem neuen LSV-Sprecher aus, bleiben neben den vier offiziell vergebenen Posten (von denen ja nur Rafik und Stordan SCs sind, aber auch nicht wirklich aktiv) also selbst wenn man doch die Kirchen außen vor lässt noch sieben Plätze. Mit ein bisschen goodwill könnte man sicherlich Rohajisten der ersten Stunde wie Nicetos von Lindholz und Ettel von Derp unterbringen, und in der Waldwacht sehe ich bei einem angenommenen Rückzug Alrik des Braastes neben seinem Erben Rondrigo dann schon Leon de Vivar am Zuge, aber ansonsten fällt mir, wenn ich so die Baronienkarte durchgehe, spontan mit Radia von Franfeld, Danilo von Cres, Hesindian von Kornhammer (allerdings nochmal elf Jahre älter als der Braaster), Bernfried zum Rabenfels, Ansvin von Al'Muktur, Yanis di Rastino, Tankred von Imrah, Thorom von Haffith und Isonzo von Phexhilf-Rabenstein größtenteils ein who is who des Karteileichentums ein...--[[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] 17:23, 1. Mär. 2012 (CET)
::::::::::::::::::::::::Ich war einfach mal so dreist und hab den Spieler gefragt und es ist so, dass sich Alrik de Braast nicht aus der aktiven Politik zurückziehen möchte, auch wenn der zugehörige Spieler nicht mehr so viel Zeit hat. Also bleibt Alrik de Braast wohl im Cronrat bestehen. Wir sollten übrigens darüber nachdenken, diese Seite zusammenzukürzen oder die Replies erneut mit mit einem Doppelpunkt beginnen zu lassen. So langsam sind wird es etwas schmal hier. --[[Benutzer:Lindholz|Lindholz]] 23:40, 1. Mär. 2012 (CET)
Dann fang ich doch einfach mal wieder vorne mit einem '' "q. e. d." '' an -.-...--[[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] 01:24, 2. Mär. 2012 (CET)
:Naja, versuchen wollte ich es trotzdem. Ich frage mich allerdings, ob es überhaupt genügend aktive Spieler mit Interesse an einem so politischen Spiel geben würde, selbst wenn man mal ganz außen vor lässt, in wieweit sie über SCs verfügen, die in den Cronrat berufen werden würden. Vielleicht müssen wir uns doch derzeit damit zufrieden geben, dass es briefspielerisch ein recht passives Gremium ist? Dann könnten wir im besten Fall die Zusammensetzung so gestalten, dass sie sich in 'besseren Zeiten' schnell auf aktive Spieler umstellen lässt. Leider ist Gwain auch wenig geeignet für eine Art Schattenrat, der im Hintergrund den Hof beeinflusst. --[[Benutzer:Lindholz|Lindholz]] 09:42, 2. Mär. 2012 (CET)
==Der Spielball Almada==
Ich klinke mich frecherweise einmal in diese Diskussion ein, denn wann immer über Politisches räsoniert wird, verfolge ich das mit grossem Interesse. Meine (provokante) Frage ist, ob ihr das Pferd nicht von hinten aufzäumen wollt. Eure bisherigen Ausführung wirken ein bisschen so, als solle es einen Debattierclub an einem runden Tisch geben, an den alle eingeladen werden, weil man niemanden ausgrenzen will. So ein bisschen wie der Trend in der irdischen Politik zu konsensualen Ethikräten und Sonderkommisionen. Gleichzeitig sollen auf die Befindlichkeiten aller Beteiligten (aventurisch wie irdisch) Rücksicht genommen werden. Mir ist natürlich klar, dass dahinter gerade der Wunsch steckt, Gwain von Harmamund als versöhnlichen Landesvater zu installieren, der als Gegenteil von Selindian auf alle Untertanen zugeht und ihnen Wertschätzung zeigt. Die Gefahr, die hinter diesem durchaus interessanten Setting steckt, ist ein Versinken in Belanglosigkeiten und Harmlosigkeiten. In jedem Fall wirkt das hier umrissene Gremium nur wenig dynamisch und ich befürchte, es wird sich nicht als sonderlich spielbefruchtend herausstellen.
Mich als Aussenseiter interessieren folgende Punkte:
* Warum redet ihr von "Friedenszeiten"? Auch wenn uns als Spielern die Strohpuppe '''Haffax''' lächerlich und langweilig erscheint (mir jedenfalls erscheint sie so...), als aventurische Basis für Reichspropaganda taugt sie allemal. Die Kaiserin (und Königin Almadas) hat bestätigt, dass sie gegen Haffax eine grosse Schlacht zu schlagen gedenkt, die über das Schicksal des Mittelreichs bestimmen soll. Aventurisch sollte das durchaus ein Anlass sein, das Amt des Marschalls nicht vakant zu lassen. Es ist für Gwain auch ein hervorragendes Propaganda-Mittel, um unliebsame Entscheidungen gegen die frühere Mayoria durchzudrücken. Die Drohung der Reichsacht für Reichsverräter (nämlich diejenigen, die verhindern, dass alles "Nötige" gegen Haffax unternommen wird) sollte immernoch einige Zugkraft haben.
* In Garetien haben wir vor einigen Jahren begonnen uns darüber Gedanken zu machen, welche Ratgeber hinter der Kaiserin besonderes Gewicht haben und mit ihrem Willen mehr bewegen können, als alle anderen. Die für uns logischen '''drei Big-Player''' sind: Hartuwal vom Grossen Fluss, Rondrigan Paligan und Barnhelm von Rabenmund (ich kann das auch begründen, wenn das gewünscht wird). Natürlich gibt es auch genügend andere Figuren, die immer wieder zur Kaiserin durchkommen und punktuellen Einfluss haben, aber (für Garetien) haben wir uns überlegt, dass die Trias politisch die anderen einfach langsam an die Wand drücken. Wäre es nicht zumindest eine Überlegung, dass diese Drei Figuren die Gunst der Stunde versuchen zu nutzen, um ihren Einfluss am Yaquir zu stärken?
* '''Gwain von Harmamund''' ist ein schwacher Fürst, der offensichtlich ein Verlegenheitskandidat ist. Es mag sein, dass er sich später besonders auszeichnet, allerdings ist er bereits fast 70 Jahre alt und wirkt von seiner (noch nicht in dieser Wiki aktualisierten...) Beschreibung nicht als Hoffnungsträger für Almada. Eure Diskussion um den Cronrat bestätigt das für mich: Wenn er ein souveräner und selbstbewusster Herrscher wäre, bräuchte er keinen Cronrat. Die Einrichtung des Cronrates macht aber dann Sinn, wenn bestimmte Parteien in Almada ihren Einfluss gegenüber anderen vergrössern wollte. Dann sollte dies allerdings auch deutlich werden.
* Das Gesicht Almadas in den letzten Jahren war immer '''Rafik von Taladur'''. Diese Figur ist wohl eine der politisch interessantesten im ganzen Mittelreich, denn er hat es verstanden immer im exakt richtigen Augenblick die Seite zu wechseln. Diese politische Finesse soll ja weiter fortgesetzt werden, was ich sehr begrüsse. Allerdings wäre es für Almada gerade in der jetzigen Situation nach dem Fall von Selindian bedenkenswert, wenn Almada sich neue Verbündete im Reich sucht. Denn es war ja die völlige Isolation von allen anderen Provinzen, die zu dem Ende des Gegenkaisertums geführt hat. Gerade in Rafik sehe ich die Figur, die nun mit seinem Punipan-Charme eine breitangelegte Charmeoffensive beginnt.
* Almada ist ein bevölkerungsreicher Bestandteil des Mittelreiches, hat aber nach dem Jahr des Feuers alle Möglichkeiten der politischen Einflussnahme verspielt. Es ist jetzt meine persönliche Meinung, aber gerade '''das Reichsgericht''' als Instrument für ein politisches Spiel eignet sich sehr gut, um zu einer provinzübergreifendem Vernetzung zu führen. Es ist ein politisches Instrument, das natürlich beschränkten Einfluss hat (sowohl aventurisch wie irdisch), das aber in  der Vergangenheit bewiesen hat, dass es ein plausibles und stimmungsvolles Politikspiel ermöglichen kann (ich erinnere da an die Berufung des Reichscronanwalts und die Klage gegen Rohaja auf dem Hoftag 1031 BF). Derzeit gibt es keinen almadanischen Vertreter im Reichsgericht (der Hintergrund um das Ausscheiden des letzten ist noch nicht 100%ig geklärt), aber es gibt 2 vakante Plätze. Wenn man der Bilstein-Orga aus den Provinzen heraus klar machen würde, dass ein Interesse an einem Spiel um diese beiden Plätzen besteht, dann besteht vielleicht auch wieder die Hoffnung auf eine politische Bilstein.
--[[Benutzer:Hartsteen|Hartsteen]] 16:36, 2. Mär. 2012 (CET)
:Impulse und Anregungen sind auch von außen gern gesehen. :-) Grundsätzlich haben wir halt wie angerissen das Problem, dass die laut Beschreibung einflussreichsten Magnaten entweder NSCs oder größtenteils Karteileichen sind. Das macht es nicht ganz einfach, eine aventurisch stimmige Lösung zu finden, ohne dass das Ganze aus spieltechnischer Sicht eine Totgeburt wird. Entsprechend raumgreifend ist dann auch die Diskussion. Zu den einzelnen Punkten:
::Ich denke, gerade die politisch interessierten Briefspieler sollten sich in allen Provinzen im Auge behalten und gegenseitig befruchten. Wir in Hartsteen haben von Almada ja auch profitiert. Was das Problem der Beschreibungen gegen die Spielweltwirklichkiet anbelangt, so wäre mir als Spieler daran gelegen, im Spiel die Faktenlage zu verändern. --[[Benutzer:Hartsteen|Hartsteen]] 20:11, 3. Mär. 2012 (CET)
:::Damit rennt Ihr bei den hier Mitdiskutierenden durchaus offene Türen ein.--[[Benutzer:León de Vivar|León de Vivar]] 16:14, 4. Mär. 2012 (CET)
:*'''"Friedenszeiten"''' war ein bisschen missverständlich ausgedrückt, selbstverständlich ist uns irdisch wie aventurisch bewusst, dass es demnächst gegen Haffax geht. Bei der Marschallsdiskussion aber ging es darum, welche Funktion ein solcher in Almada überhaupt hätte. In dem Moment, in dem zu den Fahnen gerufen würde, setzt sich der Fürst wahrscheinlich ohnehin an die Spitze des Heeres, sodass das Marschallsamt in Almada primär auf einen Verwaltungsposten für die Zeit hinaus läuft, in der nicht zu den Fahnen gerufen wurde ("Friedenszeiten"). Und mit stehendem Heer ist ja in Almada nicht mehr viel, man stützt sich im wesentlichen auf bei Bedarf angeworbene Söldner, entsprechend gibt es auch nicht so unglaublich viel zu verwalten, ergo wäre ein Marschall nicht zwingend nötig.
::Man darf nicht unterschätzen, welchen Prestigegewinn der Titel eines Marschalls haben kann. Denn derjenige, der die Schlachtreihen zusammenhält, wird auch politischen Einfluss nehmen können. Auch kann das Marschallsamt ein Symbol dafür sein, welche Kraft sich beim Fürst durchsetzen kann. Man darf nicht immer aus einer distanzierten Perspektive "das Beste für X (Almada, Reich, Dere...)" wollen, vielmehr muss man sich in die Ambitionen und Methoden der Protagonisten eindenken, und dann auch "unplausible" Entscheidungen treffen. Ich kann wirklich nur vorschlagen: Macht eure Charaktere egoistisch und politisch kurzsichtig. Wagt kurzfristige Ziele über "das Beste für X (Almada, Reich, Dere,...)" zu stellen. Dann wird das politische Spiel doch überhaupt erst interessant und nicht zu einer oberflächlichen "Gutmenschen"-Welt, in der nur "die Bösen" gegen "das Beste für Almada" agieren.--[[Benutzer:Hartsteen|Hartsteen]] 20:11, 3. Mär. 2012 (CET)
:*Auch wenn '''Gwain von Harmamund''' eher ein schwacher Fürst ist, würde ich ihn nicht zwingend als Verlegenheitskandidaten bezeichnen. Das klingt so, als hätten alle oder zumindest die meisten Bauchschmerzen mit ihm, tatsächlich aber ist er vor allem im Volk hochbeliebt, und ich denke auch in weiten Teilen des Adels sehr geachtet. Hier darf man nicht den Fehler machen, von zahlreichen SCs auf ein allgemeines Bild zu schließen, denn da haben halt doch noch viele zu Answins Zeiten gegen ihn gefochten, und sind daher eher reserviert. Es ist die fehlende Hausmacht, die ihn zu einem eher schwachen Herrscher macht. Umgekehrt muss man aber sehen, dass er trotz dieser Schwäche in der Lage ist, die zahlreichen Parteiungen und Interessensgruppen halbwegs im Zaum zu halten. Klar ringen die um Macht und Einfluss, und sicherlich wird da auch mal Blut fließen, aber Almada ist weit von Zuständen wie im Yaquirbruch oder gar der Wildermark entfernt, und das trotz des Fehlens einer starken Zentralgewalt. Das geht nur, wenn der Fürst über entsprechende Autorität und auch einen gewissen Rückhalt verfügt. Auch soll er ja ein bisschen das einigende Element in Almada sein, sodass alles in allem Verlegenheitskandidat meinem Empfinden nach deutlich zu negativ klingt, auch wenn er tatsächlich wohl die einzig mögliche Wahl war.
::Wahrscheinlich hätte ich bei der Formulierung "Verlegenheitskandidat" den Zusatz "der Krone" einfügen sollen. Wie unten ja bereits angesprochen, ist Gwain von Gareth (oder wo Rohaja gerade mit dem Kaiserhof parkt) eingesetzt. Ich persönlich hätte der Kaiserin geraten, einen Nichtalmadaner zum Fürsten zu ernennen, und zwar den Burggrafen Alarich Ruhmrath von Gareth-Sighelmsmark. Der ist Familie Gareth (und die ist derzeit verdammt klein), ein junger Rohaja-Loyalist und durch seine Liason mit dem Horasiat ein echter Hoffnungsträger gewesen. Aber das wäre wohl (irdisch) zu mutig gewesen...--[[Benutzer:Hartsteen|Hartsteen]] 20:11, 3. Mär. 2012 (CET)
:*Wie geschrieben sind wir für Input - auch spielerischen - von außen absolut dankbar. Behaupte ich jetzt jedenfalls einfach mal. :-) Inwiefern eure '''Big Player''' ein Interesse daran haben ihren Einfluss am Yaquir zu stärken, kann ich natürlich aus der Ferne schlecht beurteilen, Ansatzmöglichkeiten sind aber sicherlich reichlich vorhanden. Mit dem bereits angesprochenen Dom Rafik, der zwar verbannten aber nicht klein zu kriegenden Alara Paligan und der Kaiserinwitwe ;-) Tulameth insbesondere als Sprecherin der Aramyas haben wir ja auch Figuren, die untereinander um Macht und Einfluss ringen. Dazu kommen natürlich noch nicht ganz so bedeutende Einzelpersonen (Barnhelm könnte beispielsweise als ehemaliger Knappe des tobrischen Herzogs ganz gut mit unserem "tobrischen" Herzog Brandil können), Adelsfraktionen, Gruppierungen usw. etc. pp.
::Unsere "Big Player" sind weniger Spielfiguren, die aktiv ins Spielgeschehen eingreifen, sondern durch ihre Politik und ihre politischen Anschauungen Parteien erzeugen, also eher symbolischen Charakter haben. Die Alten Häuser Garetiens etwa fühlen sich Hartuwal nicht deshalb verbunden, weil dieser besonders auftritt, sondern weil er (wie sein Vater Jast Gorsam) für eine bestimmte Sicht auf die Rolle des Adels im Reich steht, die sich von der Barnhelms und Paligans erheblich unterscheidet. Da ist natürlich auch ein gehöriges Mass an Kurzsichtigkeit dabei, aber die Verwirklichung kurzfristiger politischer Ziele erzeugt ein interessanteres Setting, als das Streben nach "dem Besten für X (Almada, Reich, Dere, ...)". --[[Benutzer:Hartsteen|Hartsteen]] 20:11, 3. Mär. 2012 (CET)
:*Die Sache mit dem '''Reichsgericht''', bzw. dass Almada da momentan nicht vertreten ist, habe ich auch schon auf dem Radar. Mein kürzlich erschaffener Pamphletist wird da beizeiten ein paar bitterböse Schriften verfassen. Mal sehen, wen ich da alles ranhängen kann. >:) Das Ganze auf die Con-Ebene zu verlagern passt mir natürlich mal wieder gar nicht, weil Bilstein- bzw. Yaquirien-Con-Ereignisse bei uns in der Liste leider wirkungslos verpuffen. Immer alles in die Cons zu packen, macht es den faulen Stinkern hier dann natürlich dahingehend auch immer sehr einfach, statt mal ein paar Highlights fürs eigentliche Briefspiel zu reservieren, damit die Leute mal ihren A...llerwertesten hochkriegen (müssen).
::Ich wünsche mir ja die folgende Situation für die Bilstein: 3 grosse und wichtige Provinzen kämpfen mit allen (politischen) Mitteln um 2 vakante Sitze im Reichsgericht. Dazu müssen sie versuchen, die Stimmen der anderen Provinzen zu bekommen, die wiederum natürlich ihre Gunst nicht kostenlos vergeben. Letztenendes hoffe ich insgeheim auf einen zweiten Platz für Garetien für Burggraf Oldebor von Weyringhaus. Würde Almada das so unterstützen, könnte ich mir einen Schulterschluss vorrstellen... ;-)
::Warum eigentlich thematisiert ihr nicht die Wahl des Landständeversammlungssprechers im Briefspiel? Es kann ja sein, dass die Wahl wieder ansteht, die Landständeversammlung ihrem Sprecher das Misstrauen ausspricht (aus welcher Intrige auch immer)...
:::Weil das irdische Ausspielen einer Landständeversammlung erfahrungsgemäß mit einem Heidenaufwand insbesondere bezüglich der Reanimierung von Karteileichen verbunden ist, welcher nur selten durch aktive Spielbeteiligung kompensiert wird. Außerdem "hängt" unser aktives Spiel derzeit noch an zwei verschiedenen Orten und Zeiten innerhalb der Mondenkaiserära, so dass eine Menge Kräfte gebunden sind.--[[Benutzer:León de Vivar|León de Vivar]] 16:14, 4. Mär. 2012 (CET)
::::Hatte ich das richtig gesehen, dass ihr noch in 1033 BF festhängt? --[[Benutzer:Hartsteen|Hartsteen]] 16:49, 4. Mär. 2012 (CET)
:::::Korrekt. Mit den Briefspielszenarien. Was uns, gemeinsam mit der Yaquiriencon, die ja die Fürstenkrönung Gwains 1034 darstellte, in die Bredouille gebracht hat.--[[Benutzer:León de Vivar|León de Vivar]] 08:46, 5. Mär. 2012 (CET)
:''Allerdings wäre es für Almada gerade in der jetzigen Situation nach dem Fall von Selindian bedenkenswert, wenn Almada sich neue Verbündete im Reich sucht.'' Oder [[lfwiki:Horasreich|außerhalb]]. ;) *das Ganze ebenso interessiert verfolgend* --[[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]] 17:06, 2. Mär. 2012 (CET)
::Pssst: <small>Solange Garetien Caldaia vereinen darf, kann der Rest ja an die Horasier gehen... </small> ;-) --[[Benutzer:Hartsteen|Hartsteen]] 17:30, 2. Mär. 2012 (CET)
:::Das Verhandeln muss man euch noch beibringen: Man fängt doch nicht mit der Minimalforderung an. ;) Nein, mir wäre Almada als Verbündeter des Horasreichs '''im''' Mittelreich viel lieber. Das bekommt vor allem dem Stolz der Almadanis besser ... Wäre natürlich für die Reichs-Innenpolitik pikant, aber wenn man tatsächlich einen Comto Protector Ralman etwa als Fürsprecher Almadas gegenüber Rohaja gewänne, das hätte doch was. :) --[[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]] 18:53, 2. Mär. 2012 (CET)
::::Definitiv. Es war völlig unplausibel, dass der Adel des Mittelreiches Rohaja einfach so Albernia und Almada einkassieren ließ. Da hat man völlig blauäugig und ohne jedwede Not die in der Ochsenbluter Urkunde eigentlich geschwächte Zentralgewalt massiv gestärkt. Wäre also absolut im Interesse des Horasreiches - ich gehe einfach mal davon aus, dass dem Horasreich eine schwache garethische Zentralgewalt lieber ist als ein neuer Reto - die eigenbrötlerischen bis seperatistischen Tendenzen in Almada am Leben zu erhalten bzw. zu stärken.--[[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] 20:06, 2. Mär. 2012 (CET)
::::Etwa die [[avwik:Grosze und erhabene Loge vom goldenen Strome beider Yaquirien|Grosze und erhabene Loge vom goldenen Strome beider Yaquirien zur Wehr & Ehr von Cultur, Cunst und Lebensart im Geiste der Zwölfe zu Alveran]] wiederbeleben? =P Ich könnte mir schon vorstellen, dass man versucht Ralman/das Horasreich als Verbündeten zu gewinnen, allerdings nicht von Seiten des Fürsten aus, sondern eher von Seiten derjenigen Docenyos aus, die Verbündete suchen im Konflikt mit den in Almada erstarkten Aramyas. Das Horasreich steht den Aramyas deutlich zu negativ gegenüber, als dass der (schwache) Fürst derartige Schritte gegen den Einfluss der Aramyas unternehmen könnte.
::::Abgesehen von sowas werden die Adligen Almadas mAn im Moment wenig auf Verbündete von Außen geben, denn die politisch wirklich wichtigste Frage ist: Wer beerbt Gwain auf dem Fürstenthron? Da werden sich die da Vanyas regen, vielleicht auch die Streitzigs und andere. Denn das Reich, die Kaiserin (und Haffax), Kriege und Schrecken sind fern; aber die Innenpolitik ist jetzt nah und offen nach dem Umsturz. --[[Benutzer:Theaitetos|Theaitetos]] 19:48, 2. Mär. 2012 (CET)
:::::Würde ich beides nicht so sehen. Wie oben schon mal geschrieben entspannt sich das Verhältnis Docenyos <-> Aramyas merklich. Von einem groß angelegten Glaubenskonflikt kann, so wie ich die Ausblicke im Mondenkaiser bzw. im Boten verstanden habe, sicherlich keine Rede sein. Und was auswärtige Verbündete angeht, könnten ja gerade diese das Zünglein an der Waage sein. Nicht umsonst wurden Almada die Herrscher zuletzt immer mehr oder weniger von Gareth auf die Nase gedrückt. Ein kluger Schachzug hinsichtlich auswärtiger Hilfe könnte das Gleichgewicht in Almada (im dem Sinne, dass kein Magnatenhaus stark genug ist, sich durchzusetzen) arg ins Wanken bringen. Was dahingehend redaktionell gewünscht bzw. möglich ist, ist natürlich eine Sache, aber das muss ja niemanden daran hindern, aventurisch Fühlung aufzunehmen.--[[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] 20:06, 2. Mär. 2012 (CET)
::::::Ich meine nicht den Glaubenskonflikt Docenyos <-> Aramyas, sondern den Konflikt Horasier<->Aramyas/Kalifat, denn diese beiden Seiten befinden sich immer noch in einem Krieg, der vor Neetha auch einiges Blut gefordert hat. Daher halte ich es für wahrscheinlich, dass die aramyischen Kräfte in Almada eine Annäherung an das Horasreich ablehnen (was der schwache Fürst so Hinnehmen muss), während es wahrscheinlich ist, dass gerade deswegen die (ehemaligen) Almadinhüter zu den größten Fürsprechern der Horasier gehören würden. Es geht also nicht primär um den Glaubenskonflikt der Aramyas und Docenyos innerhalb Almadas, sondern deren außenpolitische Interessen. --[[Benutzer:Theaitetos|Theaitetos]] 16:50, 3. Mär. 2012 (CET)
:::::::Ah, hatte ich falsch verstanden, sorry. Ganz so eindeutig würde ich das allerdings auch nicht sehen. Auch die Aramyas in Almada sind zu aller erst mal Almadaner und erst dann Aramyas, und der Aramya an sich hat für die novadischen Räuberbanden, die ihn ausplündern/ausgeplündert haben sicherlich nicht mehr übrig als sein Docenyo-Nachbar, nur weil die zufällig auch an Rastullah glauben. Insofern würde ich auch nicht pauschal sagen, dass ein monolitischer Block aller Aramyas grundsätzlich kalifatfreundlich und demzufolge horasreichfeindlich ist. Richtig ist aber natürlich, dass Tulameth als einflussreichste Aramya und Tochter des Kalifen dahingehend gewiss eindeutige Sympathien hegen wird.
:::::::Und was die Almadinhüter angeht, so gab es auch in deren Reihen Leute, die für die Liebfelder genauso wenig übrig hatten. Unbeliebtester Besucher der Südpforte ist schließlich ein gewisser Colonello. Zukünftig wird deren Meinung sicherlich auch von dem Vertrag abhängen, den man uns von Seiten der Horasier mit Rohajas Segen aufs Auge drücken will. Wenn der auch nur halb so demütigend wie der erste Entwurf ausfällt, würde es mich wundern, wenn man bei den Almadinhütern zukünftig allzu viele Logenmitglieder fände...--[[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] 17:43, 3. Mär. 2012 (CET)
:::::Die Loge ist ja eine YaquirienCon-Geburt und im Grunde seit des sich abzeichnenden Mondenkaiser-Endes auch wieder auf dem Orgaschirm, nur noch nicht so richtig. Ein Thematisierung außerhalb der Cons (auf welchem Wege auch immer, mit zwei Listen für Horasreich und Almada ist das nicht so einfach) wäre dabei eigentlich mal an der Zeit. Allein schon, um rekrutieren zu können. Denn die Aktivität der Ur-Mitglieder lässt (zwangsläufig) allmählich nach. Eine außerhalb der Cons erneuerte Loge würde auch den Cons wieder mehr bringen. --[[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]] 20:38, 2. Mär. 2012 (CET)
::::::Wichtigstes Anliegen der Loge sollte eigentlich die Befriedung der Taifas sein, oder nicht? Und wäre das nicht sehr wichtig für Unterfels? --[[Benutzer:Theaitetos|Theaitetos]] 16:50, 3. Mär. 2012 (CET)
:::::::An der Logensache besteht von horasischer Seite weiterführendes Interesse, nachdem es kürzlich in der CC-Liste diskutiert wurde. Ich würde das aber unter [[Diskussion:Loge vom goldenen Strome beider Yaquirien]] weiterdiskutieren wollen. --[[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]] 16:50, 19. Mär. 2012 (CET)
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