Chronik.Ereignis1033 Feldzug Selaque 27: Unterschied zwischen den Versionen

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Steves Beitrag (Gujadanya)
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"Selaquer!", antwortete Gujadanya knapp. "Bewaffnet, als ob sie in den Krieg ziehen würden!" Sie schüttelte den Kopf und gab das Fernrohr an Jelissa zurück, die ebenfalls einen Blick hindurch warf und es dann wieder zusammenschob und in ihre Satteltasche steckte.
"Selaquer!", antwortete Gujadanya knapp. "Bewaffnet, als ob sie in den Krieg ziehen würden!" Sie schüttelte den Kopf und gab das Fernrohr an Jelissa zurück, die ebenfalls einen Blick hindurch warf und es dann wieder zusammenschob und in ihre Satteltasche steckte.


Hätte Gujadanya nur einen Augenblick länger durch das Fernrohr geschaut, so hätte sie [[Morena Solivai von Harmamund|Morena von Harmamund]] und deren Waffenknecht Berengar erkannt, die ebenfalls am Rande des Selaquer Aufgebots gelagert hatten. So aber entgingen diese beiden ihrem Blick.
Hätte Gujadanya nur einen Augenblick länger durch das Fernrohr geschaut, so hätte sie [[Morena von Harmamund]] und deren Waffenknecht Berengar erkannt, die ebenfalls am Rande des Selaquer Aufgebots gelagert hatten. So aber entgingen diese beiden ihrem Blick.


"Ihr habt gehört, was ich heute Nacht zu Euch gesagt habe", wiederholte Domna Delicia nochmals ihre Worte: "Wenn wir auf Praiosmins Schergen treffen, so greifen wir an und schleichen uns nicht wie feige Weiber um sie herum!"
"Ihr habt gehört, was ich heute Nacht zu Euch gesagt habe", wiederholte Domna Delicia nochmals ihre Worte: "Wenn wir auf Praiosmins Schergen treffen, so greifen wir an und schleichen uns nicht wie feige Weiber um sie herum!"
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Er trat zu Alrigo und zehn weiteren Bauern hin, die sich gerade gegenseitig halfen, ihre Kurbule und Kettenhemden wieder anzulegen, die sie alle gestern zum ersten Mal in ihrem Leben getragen hatten, was ihnen auch deutlich anzusehen war. "Auf! Auf, Leute! Wir ziehen zeitig weiter an den Schwarzen See und holen uns diese Aufrührerin da Vanya, wie es uns die Reichsvogtin befohlen hat! Zuvor jedoch will ich, dass ihr mir helft, uns zweier Personen zu entledigen, die unseren Auftrag heimlich sabotieren wollen, die in Wahrheit Feinde Selaques und unserer guten Frau Vogtin sind!"
Er trat zu Alrigo und zehn weiteren Bauern hin, die sich gerade gegenseitig halfen, ihre Kurbule und Kettenhemden wieder anzulegen, die sie alle gestern zum ersten Mal in ihrem Leben getragen hatten, was ihnen auch deutlich anzusehen war. "Auf! Auf, Leute! Wir ziehen zeitig weiter an den Schwarzen See und holen uns diese Aufrührerin da Vanya, wie es uns die Reichsvogtin befohlen hat! Zuvor jedoch will ich, dass ihr mir helft, uns zweier Personen zu entledigen, die unseren Auftrag heimlich sabotieren wollen, die in Wahrheit Feinde Selaques und unserer guten Frau Vogtin sind!"


Er zog sein Schwert und deutete damit auf Berengar und [[Morena Solivai von Harmamund|Morena von Harmamund]], die am äußersten Rand des Aufgebots ihr Nachtlager gefunden hatten. "Domna Morena und der Landsknecht Berengar sind Verräter! Packt sie und bindet sie an die Bäume da drüben! Sie bleiben hier zurück, während wir weiterziehen! Für ihren Verrat sollen sie meinetwegen den Wilden in die Hände fallen, das ist ein Schicksal, wie es Verrätern gebührt!"
Er zog sein Schwert und deutete damit auf Berengar und [[Morena von Harmamund]], die am äußersten Rand des Aufgebots ihr Nachtlager gefunden hatten. "Domna Morena und der Landsknecht Berengar sind Verräter! Packt sie und bindet sie an die Bäume da drüben! Sie bleiben hier zurück, während wir weiterziehen! Für ihren Verrat sollen sie meinetwegen den Wilden in die Hände fallen, das ist ein Schicksal, wie es Verrätern gebührt!"


Die umstehenden Bauern glotzten ihn verdutzt an, aber da er so laut gesprochen hatte, dass es auch die weiter entfernt Stehenden mitbekommen hatten, griffen sich tatsächlich etwa ein halbes Dutzend Milizionäre ihre Waffen, die neben ihren Schlafplätzen am Boden gelegen hatten, und kamen drohend auf Morena und Berengar zu.
Die umstehenden Bauern glotzten ihn verdutzt an, aber da er so laut gesprochen hatte, dass es auch die weiter entfernt Stehenden mitbekommen hatten, griffen sich tatsächlich etwa ein halbes Dutzend Milizionäre ihre Waffen, die neben ihren Schlafplätzen am Boden gelegen hatten, und kamen drohend auf Morena und Berengar zu.