Chronik.Ereignis1036 Besuch im Vanyadâl 32: Unterschied zwischen den Versionen

Von Scheffelstein (Diskussion | Beiträge)
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Derweil hatten sich seine beiden Begleiter über den Zustand des Verwundeten verständigt, und ein kurzes Kopfschütteln war dem Veteranen Zeichen genug, dass auch hier nichts mehr zu retten war. Ein kurzes Nicken bedeutete dem Soldaten, dass er den bedauernswerten Gardisten gleichermaßen von seinem Leid erlösen sollte.  
Derweil hatten sich seine beiden Begleiter über den Zustand des Verwundeten verständigt, und ein kurzes Kopfschütteln war dem Veteranen Zeichen genug, dass auch hier nichts mehr zu retten war. Ein kurzes Nicken bedeutete dem Soldaten, dass er den bedauernswerten Gardisten gleichermaßen von seinem Leid erlösen sollte.  


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'''Autor:''' [[Benutzer:Boraccio D'Altea|Boraccio D'Altea]]


"Heiliger Golgari!" entfuhr es Boraccios Lippen. Sein Blick überflog die blutige Szenerie vor seinen Augen als er die Lage erfasste. Fieberhaft suchte er nach Richeza, konnte aber den zierlichen Körper der Edlen nirgendwo erblicken. War sie entkommen oder wurde sie entführt? Er verspürte ein Gefühl wie ein Schlag in die Magengrube.
Er realisierte, dass er nun auch den größten Teil von Dom Hernâns Mannen kommandierte. "Alles halt!" befahl er. "Niemand bewegt sich vom Fleck! Schilde hoch und Schützen die Waffen spannen! Achtet auf Schützen! Simyana, ich brauche eine Spur!"
Die Halbelfe glitt elegant aus dem Sattel und begann die Spuren im Schnee mit den Sinnen ihres Volkes zu untersuchen. "Ein Pferd, im Galopp aber hinkend, diese Richtung!" Simyana zeigte in Dunkelheit. "Mindestens zwei Verfolger, ebenfalls beritten."
Der Cronvogt hatte mittlerweile seinen Schild vom Sattel genommen und trug ihn nun so am Arm, dass er noch die Zügel führen konnte. Als seine Kundschafterin ihm eine Richtung angab setzte er unverzüglich seinen Rappen in Bewegung. "Das muss sie sein! Alles mir nach! Simyana, Du führst! Haltet die Augen auf und zögert nicht!"