Chronik.Ereignis1033 Feldzug Raschtulswall 15: Unterschied zwischen den Versionen

Von Scheffelstein (Diskussion | Beiträge)
Beiträge von Simanca und Ancuiras hierher zurücksortiert, Teil 16 jetzt: Romina und ab Begegnung mit Romina
Ancuiras (Diskussion | Beiträge)
Zeile 474: Zeile 474:


Die Schreie wurden lauter und schienen nun nicht mehr weit weg zu sein. Gendahar zog den Degen und rannte um die nächste Biegung ...
Die Schreie wurden lauter und schienen nun nicht mehr weit weg zu sein. Gendahar zog den Degen und rannte um die nächste Biegung ...
----
'''Autor:''' [[Benutzer:Simanca|Simanca]]
Von einer plötzlichen Eingebung gebissen – oder mochte es die kleine Maus gewesen sein, die sie in der Höhle adoptiert und in der Hosentasche geborgen hatte und welche sich jetzt zwackend bemerkbar machte und zu der Eingebung führte, das mochte Zaida so im Nachhinein nicht mehr ganz zu beantworten – blieb sie abrupt stehen, ehe sie um die Biegung dem Namen derselben folgend biegen konnte, hinter welcher sie die Quelle der Schreie und anderen Laute vermutete.
Womöglich hockten dort ja einige Ferkinas und quälten ein Kind, um sie damit aus ihrem Versteck zu locken. Zuzutrauen war es den Mördergesellen sicherlich. Jedenfalls wollte sie keinesfalls einfach so in eine böse Überraschung hineinlaufen, derweil sie dafür sorgte, dass eben dies dem hinter ihr her stürmenden Gendahar passierte, der das Fluchen zwar mittlerweile eingestellt haben mochte, ihr dafür jetzt aber unabsichtlich in die Hacken trat, als er sich nach dem letzten tiefhängenden Felsen aufrichtete und zu orientieren suchte.
Obschon die kleine Waldwachterin eilig die Hand vor den Mund presste, entschlüpfte ihr doch ein leiser Schmerzenslaut. Ein rascher Blick über die Schulter zurück zeigte ihr, dass der von ihr so angebetete Fechtmeister ein wenig so dreinblickte wie ihre Mutter es zu tun pflegte, wenn sie nicht ganz mit den Ideen und deren Umsetzungen des Töchterchens einverstanden war. Nun galt es, sich nicht ins Levthanshorn jagen zu lassen, nein, dieser Vorstellung verweigerte sie sich nun doch und suchte stattdessen dem ein wenig mitgenommen wirkenden Streitzig mit kurzen Gesten deutlich zu machen, was sie vorhatte. ddd
Auch das düstere Gesicht des Streitzigs konnte sie nicht von dem Vorhaben abbringen. Sie war klein und wendig, Moritatio und Gendahar hingegen mussten mit ihren wohltrainierten Schultern aufpassen, dass sie nicht an den engeren Stellen der Gangwände hängen blieben, wenn sie sich energischer bewegten.
So ließ sie sich rasch auf die Knie nieder, warf die Fackel um die Ecke und spähte – in der Hoffnung wer auch immer dort im Dunkeln lauere würde von dem plötzlichen Licht ausreichend geblendet sein, sie nicht sofort anzugreifen – um die Ecke.
----
'''Autor:''' [[Benutzer:Ancuiras|Ancuiras]]
Gendahar unterdrückte einen Fluch, als er in gebückter Haltung auf die kleine Zaida auflief, sich unwillkürlich aufrichtete und dann noch den Kopf stieß. Der Wildfang konnte von Glück reden, dass er sie nicht mit dem Degen aufgespießt hatte! Mit Mühe unterdrückte er einen weiteren Fluch und gab keinen Laut von sich, waren sie doch schon ganz nah von der Stelle, wo die Schreie her kamen. Stattdessen setzte er eine grimmige Miene auf und schickte sich an, sich an dem Mädchen vorbei zu schieben, als diese zu gestikulieren anfing und sich auf den Boden warf. Zu Gendahars Entsetzen warf sie die Fackel vor sich, so dass jeder, der draußen stand, sie entdecken musste!
Mit einem Stoßgebet an Hesinde entschloss sich der Vogt, in Deckung zu bleiben, um noch eine gewissen Überraschungseffekt auf seiner Seite zu haben. Er signalisierte Dom Moritatio hinter ihm, Selbiges zu tun.