Diskussion:Cronrat: Unterschied zwischen den Versionen

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::::::--[[Benutzer:Theaitetos|Theaitetos]] 21:37, 22. Feb. 2012 (CET)
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:::::::Wiederum eine Antwort für beide:
:::::::Das mit dem Interessensvertreter der Kaiserin hatte ich primär aus der Warte gesehen Gegensätze und damit Konflikte und damit Spielmöglichkeiten zu schaffen. Aventurisch hatte ich das weniger bedacht, da drängt sich zugegebenermaßen dann der Gedanke auf, welche Funktion dann eigentlich der Fürst hat. Das mit den anderen Kirchen sehe ich allerdings wirklich nicht problematisch. Es ist doch ganz normal, dass bestimmte Kirchen je nach Region eine Sonderstellung haben, siehe die Traviakirche in (Ex-)Darpatien. Da gibt es ja dann auch nicht netterweise einen Ausgleich für die anderen Kulte, und bei uns haben nunmal Rahja und Boron die Nase vorn.
:::::::Die Macht des Adels ist doch mehr als ausreichend vertreten. Es heißt ja nicht, dass man abseits der Belange seiner Interessensgruppen nicht auch zu anderen Themen eine Meinung haben darf. Wenn Shahîm Al'Shirasgan der Vertreter der Aramyas ist, so ist er doch gleichzeitig auch Adliger. Rafik von Taladur mag primär als Kanzler im Cronrat sitzen, aber nichts destotrotz ist er auch Adliger, usw. etc. pp. Nur weil der Adel nicht mehrheitlich die Mitglieder wählt, heißt das ja nicht, dass er deswegen nicht ausreichend vertreten ist. Alles andere als dass die große Mehrheit der Ratsmitglieder von Stand sein wird, ist unplausibel. Im "schlimmsten" Fall könnten alle drei Kirchenvertreter Bürgerliche sein, aber sonst? Und wie geschrieben, zur veränderten Machtverteilung zwischen Adel und Herrscher muss man sich ja nur ein "vorher/nachher" des Cronrates anschauen. Zumal diese Machtverteilung ja nicht nur über das Aussehen des Cronrates abgebildet wird. Über Befugnisse und Procedere wurde ja noch gar nicht gesprochen. Beispielsweise könnten alle Cronratsmitglieder ein Vortragsrecht haben, sprich der Fürst MUSS sie anhören. 50% der Stimmen des Cronrates könnten eine Einberufung erzwingen, usw. etc. pp. Da muss man gar nicht die Tyrannis eines Selindian zum Vergleich heran ziehen, sondern schon zu seiner vergleichsweise moderaten Zeit als König, um zu sehen, dass sich da das Machtgleichgewicht verschoben hat. Die LSV ist natürlich noch eine weitere Möglichkeit, richtig. Ich denke da insbesondere an die Steuererhebung, wobei halt LSV-Spiele immer recht schwerfällig und versandungsgefährdet sind, daher habe ich mit dem Cronrat begonnen. Es gibt jedenfalls noch genug Schrauben, an denen man drehen kann, um zu zeigen, dass hier kein Potentat mehr nach eigenem Gutdünken herrscht, das muss man nicht zwingend alles in den Aufbau des Cronrates stecken. ;-)
:::::::Und was nun Sitz durch Einfluss angeht: man täusche sich da nicht, nur weil der Fürst X Mitglieder selbst bestimmen darf, heißt das ja nicht, dass er das auslost. Selbstverständlich werden das entsprechend einflussreiche Personen sein, denn einerseits muss er diese bauchpinseln, und andererseits ist ihm auch mit der Berufung irgendeines unbekannten Junkers wenig geholfen. Mangels Familia und Anhang ist seine Meinung weder von besonderer Bedeutung, noch kann er hinterher seinen Einfluss für irgendwelche fürstlichen Entscheidungen geltend machen.
:::::::Die Zahl der Cronräte würde ich sowohl aus irdischen, wie auch aus aventurischen Gründen gerne festsetzen, und zwar eher knapp als großzügig. Aventurisch ist es so, dass eine große Anzahl an Räten das Ganze in gewisser Hinsicht entwertet, zumal die Gefahr besteht, dass dann irgendwann jeder mit einem gewissen Einfluss dort sitzt. Das ist nicht im Interesse der LSV, zumal dann auch die Bedeutung ihrer direkt und indirekt gewählten Vertreter langsam abnimmt. Irdisch ist es so, dass kein Almada-Parlament oder etwas dergleichen geschaffen werden soll, deswegen macht es sowohl Sinn, die Ratsgröße zu begrenzen, als auch gewisse Leute von vorneherein auszusperren. Weiters wird so Sorge getragen, dass der Cronrat keine zu beherrschende Stellung einnimmt, denn wenn soundsoviele Leute außen vor bleiben, müssen sie sich zwangsläufig andere Möglichkeiten der Einflussnahme suchen, beispielsweise eben die LSV. Wenn Baron X nicht in den Cronrat kommt, muss er sein Anliegen eben über die LSV vorantreiben, womit (hoffentlich) gesichert ist, dass politisches Spiel nicht nur noch im Umfeld des Cronrates stattfindet. Und schlussendlich haben wir in Almada briefspieltechnisch bereits genügend Schlüsselpositionen von Karteileichen blockiert, die um der guten alten Zeiten Willen nicht einfach entfernt werden, und somit das Spiel behindern. Unterwirft man den Cronrat also einer gewissen Fluktuation, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass dort dann auch aktive Spieler landen - bzw. inaktive rausfliegen -  und man nicht wieder nur aus alter Verbundenheit lauter Karteileichen mit sich herum schleppt. Exemplarisch sei da der alte Cronrat angeführt, wo nominell 7 oder 8 SCs drinnen saßen (und Gwain ist ein NSC, der gerne mal kommissarisch übernommen wird), aber trotzdem war es eine tote Veranstaltung. Das sollte sich nicht wiederholen, entsprechend muss man da ein paar Vorkehrungen treffen.--[[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] 01:57, 23. Feb. 2012 (CET)
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