Diskussion:Cronrat: Unterschied zwischen den Versionen

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:::::::::::::Im Idealfall wäre die Wahl der LSV natürlich einer ausgespielten LSV überlassen. Das müsste man dann halt sehen, wie das zeitlich zusammen passt, ewig offen halten könnte man das natürlich auch nicht, weil ja das Auffüllen durch den Fürsten womöglich von genau dieser Wahl abhängen würde. Galeazzo erscheint mir aber immer noch zu unausgewogen, egal was die Taladuri für den Fürsten gemacht haben. Dann hätte der in Punin regierende Fürst, der sich gewiss nicht die Puniner zu Feinden machen möchte, eben dankend abgelehnt, wenn der Preis für die Ausrichtung der Krönung jener Platz im Cronrat ist. Eine solche Bevorteilung wäre politisch einfach unklug. Als Plotaufhänger kann ja immer noch dienen, dass die Städte versuchen Einfluss zu nehmen bzw. mittelfristig auch aktiv beteiligt sein wollen. Der Vergleich mit Madalena - die übrigens "nur" Ratsherrin und nicht Ratsmeisterin ist - Tsaya und Tulameth hinkt auch dahingehend ein wenig, da alle nicht in ihrer Eigenschaft als Stadtvertreter im Cronrat sitzen. Das ist nur gerade mehr oder weniger zufällig deckungsgleich, könnte sich aber in Zukunft ändern, wohingegen der taladurer Ratsmeister immer einen festen Sitz hätte. Insofern ist das nicht wirklich vergleichbar - zumal ich mir gar nicht sicher bin, ob Omlad wirklich Reichsstadt ist, denn in offiziellen Publikationen ist glaube ich auch nie von einem Rat die Rede. Davon ab hat aber Omlad sicherlich auch nicht das standing von Punin, Ragath und Taladur.   
:::::::::::::Im Idealfall wäre die Wahl der LSV natürlich einer ausgespielten LSV überlassen. Das müsste man dann halt sehen, wie das zeitlich zusammen passt, ewig offen halten könnte man das natürlich auch nicht, weil ja das Auffüllen durch den Fürsten womöglich von genau dieser Wahl abhängen würde. Galeazzo erscheint mir aber immer noch zu unausgewogen, egal was die Taladuri für den Fürsten gemacht haben. Dann hätte der in Punin regierende Fürst, der sich gewiss nicht die Puniner zu Feinden machen möchte, eben dankend abgelehnt, wenn der Preis für die Ausrichtung der Krönung jener Platz im Cronrat ist. Eine solche Bevorteilung wäre politisch einfach unklug. Als Plotaufhänger kann ja immer noch dienen, dass die Städte versuchen Einfluss zu nehmen bzw. mittelfristig auch aktiv beteiligt sein wollen. Der Vergleich mit Madalena - die übrigens "nur" Ratsherrin und nicht Ratsmeisterin ist - Tsaya und Tulameth hinkt auch dahingehend ein wenig, da alle nicht in ihrer Eigenschaft als Stadtvertreter im Cronrat sitzen. Das ist nur gerade mehr oder weniger zufällig deckungsgleich, könnte sich aber in Zukunft ändern, wohingegen der taladurer Ratsmeister immer einen festen Sitz hätte. Insofern ist das nicht wirklich vergleichbar - zumal ich mir gar nicht sicher bin, ob Omlad wirklich Reichsstadt ist, denn in offiziellen Publikationen ist glaube ich auch nie von einem Rat die Rede. Davon ab hat aber Omlad sicherlich auch nicht das standing von Punin, Ragath und Taladur.   
:::::::::::::"Brauchen" tut auch ein schwacher Fürst keinen Cronrat, es steht ihm ja weiterhin frei zu tun und zu lassen was er will. Selindian, der ja gewiss kein schwacher Herrscher war, hatte ja auch bis zuletzt einen Cronrat, und der absolut regierende Sonnenkönig hatte in seinen Ministern selbstverständlich auch Berater. Das Entscheidende ist also nicht das Ob, sondern das Wie. Und da ist es schon ein Unterschied, ob man sich seine Berater aussuchen kann, oder ob sie einem von Dritten (teilweise) vorgesetzt werden. An die Meinung des Cronrates ist selbstverständlich auch Gwain in seinen Entscheidungen nicht gebunden, aber es ist natürlich die Frage, inwiefern es ratsam ist, sich allzu oft fundamental gegen diese zu stellen. Insofern ist es schon ein wichtiges Kriterium, wie frei der Fürst in der Wahl der Ratsmitglieder ist.--[[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] 12:59, 24. Feb. 2012 (CET)
:::::::::::::"Brauchen" tut auch ein schwacher Fürst keinen Cronrat, es steht ihm ja weiterhin frei zu tun und zu lassen was er will. Selindian, der ja gewiss kein schwacher Herrscher war, hatte ja auch bis zuletzt einen Cronrat, und der absolut regierende Sonnenkönig hatte in seinen Ministern selbstverständlich auch Berater. Das Entscheidende ist also nicht das Ob, sondern das Wie. Und da ist es schon ein Unterschied, ob man sich seine Berater aussuchen kann, oder ob sie einem von Dritten (teilweise) vorgesetzt werden. An die Meinung des Cronrates ist selbstverständlich auch Gwain in seinen Entscheidungen nicht gebunden, aber es ist natürlich die Frage, inwiefern es ratsam ist, sich allzu oft fundamental gegen diese zu stellen. Insofern ist es schon ein wichtiges Kriterium, wie frei der Fürst in der Wahl der Ratsmitglieder ist.--[[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] 12:59, 24. Feb. 2012 (CET)
::::::::::::::Ich dachte der Cronrat soll ja genau das nicht sein: eine Art festes Parlament. Daher fasse ich ihn einfach so auf, dass der Rat informell ohnehin existiert, nämlich in der Form einzelner Personen, die gewisse Macht haben und/oder Mächte in Almada repräsentieren. Stordan von Culming hat völlig unabhängig von irgendwelchen Räten Macht und Einfluss in Almada. Genauso wie die anderen o.g. Personen. Aufgabe des Fürsten ist es sich mit diesen Mächten zu arrangieren und das kann er eben mit Hilfe des Cronrates realisieren. Er gibt dabei einer ohnehin informell existierenden Gesellschaft eine konkrete Form, die sich dann als der neue Cronrat bezeichnet. Der Fürst beruft dann lediglich formell diese einflussreichen Personen in den Cronrat.
::::::::::::::Daher würde ich davon Abstand nehmen Sitze im Cronrat an bestimmte Ämter und Titel zu binden. Galeazzo von Zalfor sitzt dann nämlich nicht im Cronrat, weil dem Taladurer Ratsmeister dieser Sitz zusteht, sondern weil er als Almadas höchster Ingerimm-Gweihter und Ratsmeister von Taladur eine gewisse Macht und Einfluss repräsentiert, deren Interessen der Fürst zur Kennntnis nehmen muss und daher mit einer Berufung in den Cronrat hoffentlich weiter für sich einnimmt. Auch die anderen Cronratsmitglieder sollten nicht berufen werden, weil sie dieses oder jenes Amt innehaben, sondern eine politische Macht im Land hinter sich wissen, die sich der Fürst gewogen halten muss. Daher auch das obige Beispiel mit Tsaya di Lacara und Praiosmin LaValpo-Sfurcha: Wenn sich die Machtverhältnisse innerhalb der almadanischen Praios-Kirche ändern, dann wird die neue mächtige Person den Sitz im Cronrat für sich ergattern können, völlig unabhängig von Ämtern oder Titeln.
::::::::::::::Dem Fürsten steht es damit grundsätzlich (formal) frei jeden zu berufen, da es ja ein reines Beratergremium ist. Allerdings ist ihm ja nicht geholfen, wenn er statt den Einflussreichen nur irgendwelche Herumtreiber beruft. Er ist also (informal) nicht frei. --[[Benutzer:Theaitetos|Theaitetos]] 17:01, 24. Feb. 2012 (CET)
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